Privattour: Sewansee, Hajrawank, Noratus, Meisterklasse für Chatschkar-Schnitzerei, Mikajelyan Familienbauernhof

Sewansee, Kloster Hajrawank, Friedhof von Noratus, Meisterklasse für Chatschkar-Schnitzerei (Kreuzsteine), Mikajelyan Familienbauernhof

1. Sevan-See

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Hoch in den Bergen Armeniens liegt der Sevan-See – das blaue Herz des Landes, dessen Schlag mit Wind und Sonne im Einklang ist. Der Legende nach erstreckte sich hier einst ein grünes Tal, bis der Himmel seine Tränen vergoss und es mit Wasser füllte, um den Menschen ein unschätzbares Geschenk zu machen.

Heute bewahrt dieser majestätische See, der sich über 1400 Quadratkilometer erstreckt, in seinen Tiefen die Stille der Jahrhunderte. Achtundzwanzig Flüsse speisen ihn, doch nur einer – der Hrazdan – trägt sein Wasser fort, als wolle er den Reichtum des Sevan behüten. Berge bis zu dreitausend Metern Höhe umrahmen ihn, und das kristallklare Wasser wechselt seine Farbe vom Himmelblau bis zum tiefen Saphir, je nach Stimmung des Himmels. Im Morgenlicht glänzt er golden, im Abendrot schimmert er purpur und violett – ein lebendiger Spiegel des Firmaments.

Seit alters her gilt der Sevan als heilig: an seinen Ufern wurden Gebete gesprochen, Rituale vollzogen und Segen erbeten. In seinen klaren Tiefen scheint die Seele Armeniens zu wohnen – stolz, rein und ewig. Wer dem sanften Plätschern der Wellen lauscht, vernimmt vielleicht eine uralte Stimme, die Geschichten von einem Land erzählt, in dem Wasser und Himmel für immer durch Liebe verbunden sind.

2. Kloster Hayravank

20-30 Min.
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Auf einem steilen Felsen, von dem sich der grenzenlose Blick auf den Sevan-See eröffnet, steht die Kirche von Hayravank – schlicht und doch erhaben in ihrer Bescheidenheit. Das genaue Baujahr ist im Nebel der Geschichte verloren, doch architektonische Merkmale deuten auf das 9. Jahrhundert hin. Errichtet aus grob behauenen Steinen und ohne überflüssigen Schmuck, strahlt sie gerade durch ihre strenge Schlichtheit besondere Kraft und Würde aus. Die Steine scheinen nicht nur die Spuren alter Meisterhände zu tragen, sondern auch den Atem der Winde, die den Duft des Sees und der Bergkräuter mit sich führen.

Vom Eingang her mischt sich das Rauschen der Wellen mit dem uralten Echo von Gebeten und Glockenklang. Hayravank verschmilzt mit seiner Umgebung und wacht wie ein Hüter über die Gewässer und die Ruhe der Ufer.

Legenden berichten von Pilgern, die hier Schutz und Segen suchten, bevor sie weite Reisen antraten. Noch heute empfängt die Kirche Besucher mit einer Atmosphäre stiller Einkehr, in der Vergangenheit und Gegenwart am Rand der Klippen zusammentreffen – unterbrochen nur vom Flüstern des Windes und dem Plätschern des Wassers.

3. Friedhof von Noratus

30-40 Min.
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Im Herzen von Gegharkunik, unweit des stillen Ufers des Sevan-See, liegt Noratus – ein weitläufiger Khachkar-Friedhof, auf dem sich Stein in ein ewiges Buch verwandelt hat, geschrieben von den Händen alter Meister. Unter freiem Himmel stehen Hunderte von Khachkaren, jeder wie ein eigenes Kapitel der Geschichte, wie ein erstarrtes Gebet zum Himmel. Besonders wertvoll sind die filigran gemeißelten Denkmäler aus dem 13.–14. Jahrhundert, in denen sich feine Linien, tiefe Symbolik und die unverwechselbare Handschrift des Künstlers vereinen. Zwischen ihnen zu wandeln, lässt die Grenzen der Zeit verschwimmen: manche Steine strahlen strenge Würde aus, andere zeigen zarte Ornamentik, die im Sonnenlicht zum Leben erwacht.

Noratus wird oft als "Sinfonie der Khachkare" bezeichnet – und tatsächlich klingt jedes Muster und jeder Schmuck im Einklang mit dem Wind und dem Flüstern der Berge. Es ist einer der wenigen Orte, an denen man die Entwicklung der Khachkarkunst über Jahrhunderte hinweg sehen kann, ein Spiegel der Freude und der Tragödien des armenischen Volkes.

Legenden berichten, dass in jedem Stein die Seele des Meisters wohnt, weshalb sie auch nach Jahrhunderten weiter "atmen". Die armenische Khachkarkunst, von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt, lebt hier fort und bewahrt die lebendige Erinnerung an das mittelalterliche Armenien in den Herzen derer, die kommen, um seine Geschichte zu hören.

4. Chatschkar-Schnitzen Meisterklasse in Noratus

15-20 Min.
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Chatschkar-Schnitzen Meisterklasse in Noratus Chatschkar-Schnitzen Meisterklasse in Noratus Chatschkar-Schnitzen Meisterklasse in Noratus Chatschkar-Schnitzen Meisterklasse in Noratus
Der Chatschkar, wörtlich "Kreuzstein", ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein in Stein gemeißeltes Gebet. Jedes Muster auf seiner Oberfläche symbolisiert Ewigkeit, Unendlichkeit und den tiefen Glauben, den das armenische Volk über die Jahrhunderte bewahrt hat. Chatschkare wurden als Grabsteine, Gedenkstätten für Ereignisse oder als Dankesgaben errichtet und sind so zu einer Botschaft an zukünftige Generationen geworden. Besonders eindrucksvoll ist der Friedhof von Noratus, wo Hunderte von Chatschkaren Schulter an Schulter stehen wie ewige Wächter des Landes und seiner Erinnerung.

Der älteste bekannte Chatschkar, datiert auf das Jahr 879, wurde in Garni zu Ehren von Königin Katranide I. errichtet und markiert den Beginn einer tausendjährigen Tradition. Er erzählt eine wahre Geschichte von Liebe, die uns in die Vergangenheit zurückführt. Der armenische König Ashot der Große und Katranide hatten neun Kinder, die sie in Liebe und familiärer Geborgenheit erzogen und die ein langes und glückliches Leben führten. Einst kehrte der König vom Krieg in den Palast zurück und fand seine Frau tot vor. Auf die Frage, wo seine Frau sei, in der Hölle oder im Himmel, antwortete der Katholikos, er müsse die Antwort von Gott erhalten. Der König ließ ein Kreuz errichten, und vierzig Tage später blühten Rosen darum herum: Sie hatte ihre Ruhe im Paradies gefunden.

Die Ornamente, in denen sich das Kreuz mit Rosetten und floralen Motiven verschlingt, scheinen im Sonnenlicht zum Leben zu erwachen und verwandeln den Stein in eine lebendige Chronik. Es ist kein Zufall, dass die Kunst des Chatschkar-Schnitzens in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde, denn sie verkörpert den spirituellen Reichtum und die Widerstandsfähigkeit der armenischen Nation.

👉 Reservierungen sollen im Voraus erfolgen.

5. Mikayelyan Familienbauernhof

50-60 Min.
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Wussten Sie, dass die armenische Küche nicht nur für ihre Fleischgerichte und aromatischen Kräuter berühmt ist, sondern auch für ihre natürlichen und außergewöhnlich schmackhaften Hauskäse? In der Region Gegharkunik verwandelt die Familie Mikayelyan frische Milch in Käse, die uralte Traditionen mit moderner Handwerkskunst verbinden.

Hier entstehen sowohl klassische armenische Sorten – allen voran der besondere Käse "Horats" – als auch europäisch inspirierte Varianten, die an Parmesan erinnern. Ein besonderes Highlight der Farm sind Käse, die in Wein- oder Cognacmänteln gereift sind und dadurch ein unvergleichliches Aroma erhalten. Besucher dürfen diese Köstlichkeiten nicht nur verkosten, sondern auch die Entstehung miterleben: Die Tour umfasst eine Einführung in die Herstellung, den Besuch des unterirdischen Kellers sowie Einblicke in die reiche Tradition der armenischen Käsekunst. Im großzügigen Verkostungssaal entfaltet jedes Stück Käse neue Geschmacksnuancen.

Die Stimmung ist herzlich und einladend – fast wie bei einem Besuch guter Freunde. Ein Ausflug zur Farm ist weit mehr als eine Besichtigung: Es ist eine kulinarische Reise ins Herz Armeniens.

👉 Alle Reservierungen sollen im Voraus gemacht werden.

Inklusionen

  • Professionelle Fahrer

  • Klimatisierte Fahrzeuge

  • Abgefülltes Wasser

  • Kostenlose Abholung und Transfer in Eriwan

  • Versicherung der Fahrzeuge und Fahrgäste

  • Zusätzliche Stopps auf der Route auf Anfrage

  • Der Eintrittspreis umfasst die 1. Option der Käseverkostung

Exklusionen

  • Wesentliche Abweichungen von der Route

  • Alkoholische Getränke bei der Auswahl der Option mit Mittagessen

  • Audioguides

  • Wi-Fi in den Fahrzeugen

Buchungsbedingungen

Stornierung und Änderung

Lernen Sie unsere Reiseleiter kennen

Gayane Harutyunyan

Gayane Harutyunyan

HY EN IT

Armenien sollte man mit offenem Herzen besuchen. Als Ihr Reiseleiter biete ich nicht nur Touren an – ich schaffe bedeutungsvolle Erlebnisse, die Sie tief mit der Geschichte, Kultur und den Menschen Armeniens verbinden. Mit echter Liebe zu meinem Land, Leidenschaft für seine Geschichten und lokalem Wissen mache ich jede Reise persönlich, spannend und unvergesslich – und verwandle jeden Ort in eine lebendige Erinnerung, die Sie mit nach Hause nehmen.

Nina Manukyan

Nina Manukyan

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Hallo! Mein Name ist Nina, ich bin Reiseleiterin bei "Hyur Service". Mit großer Freude stelle ich unseren Gästen Armenien vor – seine Geschichte, Kultur und alten Traditionen. Für mich als Reiseleiterin ist es sehr wichtig, dass jede Tour verständlich, interessant und komfortabel ist. Gemeinsam werden wir berühmte Sehenswürdigkeiten entdecken, schöne Erinnerungen schaffen und natürlich lebendige Fotos machen :) Ich freue mich, Ihre Begleiterin in Armenien zu sein. Reisen Sie mit "Hyur Service" und entdecken Sie Armenien nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen.

Manya Gevorgyan

Manya Gevorgyan

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Ich bin seit 2015 Reiseleiterin. Bis heute ist jede Tour für mich eine große Quelle positiver Energie. Während der Touren lernen Sie nicht nur die Sehenswürdigkeiten, die Geschichte des Landes und die architektonischen Besonderheiten kennen, sondern spüren auch den ganzen Charme der armenischen emotionalen Denkweise und Lebensart.

Anahit Aslanyan

Anahit Aslanyan

RU

Ausbildung – musikpädagogisch und kulturwissenschaftlich. Ich habe im Bereich Tourismus, Bildung und Kultur in Russland und Armenien gearbeitet. Derzeit arbeite ich als Fremdenführerin im Museum-Institut des armenischen Völkermords und bei der Firma "Hyur Service". Als Person mit einer geisteswissenschaftlichen Ausbildung und kulturwissenschaftlichem Denken bemühe ich mich, meine Heimat so umfassend wie möglich zu präsentieren, damit ein allgemeiner Eindruck von der Geschichte und Kunst des armenischen Volkes entsteht. Ich achte besonders auf mentale und kulturelle Besonderheiten, damit der Aufenthalt in Armenien angenehm und positiv ist. Ich lerne weiter und teile neue Kenntnisse.

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