Privattour: Südliche Wunder Armeniens in 2 Tagen
Kloster Chor Wirap, Kloster Norawank, Sternwarte Karahundsch(Zorakarer), Kloster Worotnawank, Goris
1. Kloster Khor Virap
50-60 Min.
Heute kann man in dieselbe enge Zelle hinabsteigen und die kühle Luft atmen, die noch immer den Hauch endloser Gebete trägt. Von diesem Hügel aus scheint der Berg Ararat so nah, als könnte man ihn berühren – am Morgen in goldenes Licht getaucht, am Abend in purpurnes Feuer gehüllt. Khor Virap bleibt ein Ort, an dem die Zeit innehält, der Wind das Flüstern der Geschichte trägt und der Blick auf den Ararat etwas Ewiges im Herzen weckt.
Einer Legende zufolge landete Noah mit seiner Arche an den Hängen des Masis und pflanzte dort einen Weinstock. Im August, wenn der Schnee auf dem Berg Sis schmilzt, tragen die Trauben ihre erste Ernte zu Ehren des Sieges des armenischen Stammvaters Hayk. Dies markiert den Beginn des armenischen Neujahrs im heidnischen Kalender und wird heute als Traubensegen gefeiert. Im Oktober, wenn die Hänge des Sis wieder schneebedeckt sind, stellen die Armenier einen "Machar" (jungen Wein) her, um die Weinlese einzuläuten. Damit beginnt das Weinfest.
2. Kloster Noravank
50-60 Min.
Der Klosterkomplex entstand im 13. Jahrhundert, mit der Kirche des Heiligen Karapet (1216-1221) im Mittelpunkt, deren Steine den Atem der Jahrhunderte tragen. Nördlich davon steht die Kirche des Heiligen Gregor (1275), und das Meisterwerk des Ensembles ist die Kirche der Heiligen Mutter Gottes (1339), berühmt für ihre beeindruckende Westfassade. Eine schmale, pyramidenförmige Steintreppe, die zum Obergeschoss führt, ist zum Wahrzeichen Norawanks geworden und wird von Architekten weltweit bewundert. Diese scheinbar schwebenden Stufen verbinden Himmel und Erde und machen jeden Schritt zu einem Weg spiritueller Erhebung.
Im Laufe der Jahrhunderte hat das Kloster Kriege, Erdbeben und Zeiten der Verlassenheit überstanden und ist wie ein Phönix stets wieder auferstanden. Heute ist Noravank nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Ort der Kraft, an dem sich die raue Schönheit der Natur und die Erhabenheit der Baukunst zu zeitloser Harmonie vereinen.
3. Sternwarte Karahunj (Zorats Karer)
20-30 Min.
Gewaltige Steinblöcke, mit erstaunlicher Präzision aufgestellt, bilden einen geheimnisvollen Kreis; in manchen sind exakt gebohrte Öffnungen zu sehen. Durch sie beobachteten die Priester und Himmelskundigen der Antike vermutlich die Sterne, bestimmten den Wechsel der Jahreszeiten und entwarfen die ersten Himmelskarten. In der Nähe gefundene Petroglyphen belegen, dass die Bewohner dieser Region lange vor der Erfindung der Schrift über bemerkenswert genaue astronomische Kenntnisse verfügten.
Am Abend, wenn die Sonne hinter den Bergen versinkt und der Himmel über Karahunj in einem Meer aus Sternen erstrahlt, scheint es, als könne man das Flüstern jener hören, die einst Antworten im Kosmos suchten.
Der Legende nach bewahren die Steine die Energie des Universums und offenbaren sie nur denjenigen, die mit reinem Herzen kommen. Heute ist Karahunj nicht nur ein archäologisches Denkmal, sondern auch ein Ort, an dem Vergangenheit und endloser Himmel zu einem einzigen Geheimnis verschmelzen.
4. Kloster Vorotnavank
30-40 Min.
Zum Ensemble gehören die Kirchen des Heiligen Gregor, des Heiligen Stepanos und des Heiligen Karapet, dazu ein weiter Innenhof, eine Säulenhalle, ein Gästehaus und ein Friedhof – eine steinerne Welt, in der jede Fuge die Handschrift der Zeit trägt. Besonders bedeutend ist die Kirche des Heiligen Gregor, von der heute nur Ruinen erhalten sind. Der Chronist Stepanos Orbelian berichtete, dass sie ursprünglich von Gregor dem Erleuchter gegründet und später vom Einsiedler Stepanos neu errichtet wurde, der ihren Mauern Demut und Stärke verlieh.
Über Jahrhunderte glaubte man, die Mauern hätten die Kraft, Schlangenbisse zu heilen. Pilger kamen von weit her, getragen von Hoffnung und Glauben, um hier Rettung zu finden. So wurde Vorotnavank zu einem Ort, an dem Gebet und Wunder eins wurden und Legende und Glaube verschmolzen.
Heute empfängt das Kloster seine Besucher mit Stille und Erhabenheit und lädt ein, dem Flüstern der Vergangenheit zu lauschen, das aus den Steinbögen und Berghängen erklingt. Vorotnavank ist nicht nur ein Bauwerk, sondern eine lebendige Chronik des spirituellen Weges von Syunik, erfüllt vom Atem der Zeit.
5. Goris
Beim Schlendern durch die Gassen spürt man eine besondere Ruhe, einen Lebensrhythmus, der nur hier zu finden ist. Heute ist Goris nicht nur das kulturelle Zentrum von Syunik, sondern auch ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, der Armenien mit der benachbarten Islamischen Republik Iran verbindet. Seine Gastfreundschaft, seine reiche Geschichte und die Nähe zu einzigartigen Natur- und Kulturdenkmälern machen es zu einem Ort voller Inspiration. Man findet sie im Schein eines Bergsonnenuntergangs, zwischen alten Steinhäusern oder in Gesprächen mit Einheimischen, deren Erzählungen den Geist Syuniks tragen.
Goris ist weit mehr als ein Punkt auf der Landkarte – es ist die lebendige Visitenkarte Südarmeniens, wo Vergangenheit und Gegenwart in seltener Harmonie verschmelzen. Hier scheinen das vulkanische Plateau von Syunik und das Faltengebirge von Zangezur miteinander zu verschmelzen, und durch Erdrutsche entstehen Felspyramiden.
Höhlen von Chndsoresk, Teufelsbrücke, Kloster Tatew, Seilbahn Flügel von Tatew, Schaki-Wasserfall, Weinfabrik Hin Areni (Tour und Verkostung), Eriwan
1. Höhlen von Khndzoresk
50-60 Min.
Das alte Khndzoresk, aus Nebel und Stein geformt, bot über Jahrhunderte hinweg Menschen eine Heimat, die mit der strengen, doch großzügigen Natur im Einklang lebten. Diese historische Höhlensiedlung ist bekannt für ihre natürlichen und künstlichen Höhlen, vier Kirchen und drei Schulen und beherbergte einst bis zu 15000 Menschen. Sie nutzten ein ausgeklügeltes System aus Seilen und Leitern, um die verschiedenen Teile des Dorfes zu erreichen.
Im 18. Jahrhundert wurde Khndzoresk zu einer uneinnehmbaren Festung des nationalen Befreiungskampfes von Syunik. Seine Schluchten und Klippen verwandelten sich in Wehrmauern, hinter denen sich die Freiheitskämpfer verbargen. Hier fand der große Heerführer Mkhitar Sparapet seine letzte Ruhe – neben ihm seine treue Ehefrau Goar und ihr Sohn Aaron. Ihre Namen hallen bis heute in den stillen Höhlen wider, wie Symbole ewiger Treue und Tapferkeit.
Heute führt eine neue Attraktion ins alte Dorf – eine Hängebrücke, die über die Schlucht schwebt wie ein Pfad zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sie ist 160 Meter lang, 63 Meter hoch, wiegt 14 Tonnen und kann gleichzeitig bis zu 700 Menschen tragen. Von hier eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf das steinerne Labyrinth des alten Khndzoresk, wo Natur und Geschichte zu einem einzigen Monument der Ewigkeit verschmelzen. Von dort aus kann man die Kirchen von Khndzoresk und die Quelle der "Neun Kinder" sehen.
2. Teufelsbrücke
10-20 Min.
Heute führt die Straße von Goris nach Tatev über die Brücke, sodass jeder Reisende unwissentlich dieses uralte Naturdenkmal überquert, das in Legenden gehüllt ist. Ihr Name, "Teufelsbrücke", trägt ein geheimnisvolles Echo: Man glaubt, dass unter ihr weniger Wasser einfließt, als wieder herausströmt. Dieses Rätsel wird durch das stetige Tropfen von Mineralwasser erklärt, als würde die Erde selbst den Fluss nähren.
Blickt man hinab, eröffnet sich eine verborgene Welt aus Steinbögen und sprudelnden Quellen tief im Abgrund. Die Teufelsbrücke fasziniert nicht nur durch ihre Kraft und Schönheit, sondern auch durch ihr geheimnisvolles Wesen – ein lebendiger Mythos von Syunik.
3. Kloster Tatev
50-60 Min.
In Zeiten der Gefahr verwandelte sich Tatev in eine Festung, deren mächtige Befestigungen nicht nur das Leben der Mönche, sondern auch die Schätze des Landes schützten. Geheime Kammern und unterirdische Gänge verbanden das Kloster mit der Außenwelt und ermöglichten es, Belagerungen standzuhalten. Legenden berichten, dass gerade diese Gänge Reliquien und Handschriften retteten, wenn Gefahr drohte.
Tatev war ein Ort, an dem das unerschütterliche Licht des Glaubens mit Weisheit und politischer Macht verschmolz, und dessen Mauern sowohl Gebete als auch Entscheidungen hörten, die das Schicksal Syunikks bestimmten.
Außerhalb des Klosterkomplexes, aber innerhalb der felsigen Schlucht des Flusses Worotan, befinden sich weitere Klöster, die beim Erdbeben von Sangesur 1931 zerstört wurden. All dem verleihen die Wunderbrücke des Teufels und die Große Einsiedelei von Sjunik, die tief in der Schlucht am Grund liegt, einen besonderen Reiz. Letztere war durch eine über einen halben Kilometer lange unterirdische Bahn mit dem Kloster Tatew verbunden, die ebenfalls durch das Erdbeben beschädigt und mit Steinen verfüllt wurde.
4. Seilbahn Flügel von Tatev
10-15 Min.
In nur 11 Monaten erbaut, beeindruckte sie selbst die erfahrensten Reisenden: Die Kabinen gleiten sanft über die tiefe Schlucht des Vorotan-Flusses, vorbei an Hügeln und endlosen Wäldern. Drei mächtige Türme, wie steinerne Wächter, stützen die Seile, auf denen die Kabinen gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen fahren.
Während der 11-minütigen Fahrt in über 300 Metern Höhe erreichen die Passagiere nicht nur das Kloster Tatev, sondern erleben auch Panoramen, die den Atem rauben. Jede Kabine bietet Platz für bis zu 30 Personen, und sechs speziell entwickelte Tragseile gewährleisten eine ruhige und sichere Fahrt.
Die "Flügel von Tatev" sind weit mehr als ein Transportmittel – sie sind ein Tor zur Vergangenheit, in dem sich Zeit und Raum beim Nähern an das Kloster zu einem einzigen Muster verweben. Hier wird die Fahrt selbst Teil einer Legende, die ins Herz von Syunik führt.
5. Shaki-Wasserfall
30-40 Min.
Das Panorama der majestätischen Berge, die den Wasserfall umrahmen, gleicht einem lebendigen Gemälde der Natur. Im Sommer brechen sich die Sonnenstrahlen im Sprühnebel und malen einen Regenbogen, während der Wasserfall im Winter zu einem kristallenen Eispalast erstarrt. Dieser Ort scheint geschaffen für Stille und Besinnung – ein Platz, an dem die Zeit verblasst und nur die Stimme des Wassers bleibt. Shaki ist nicht nur ein Naturdenkmal, sondern eine lebendige Legende, in der Natur und Geschichte zu einem einzigen Strom verschmelzen.
6. Weinfabrik Hin Areni
30-40 Min.
Die Weinfabrik "Hin Areni" führt diese Legende weiter, indem sie die Traube in eine lebendige Botschaft von Vergangenheit und Zukunft verwandelt. Hier trifft Tradition auf Innovation: In den Hallen, erfüllt vom Aroma frischen Weins, erhalten historische Rebsorten durch modernste Technologie neues Leben. Trotz ihrer beeindruckenden Kapazität von über 250 Tonnen Trauben ist es nicht die Größe, sondern die Seele, die in jedem Glas spürbar wird.
Dieser Wein ist mehr als ein Getränk – er ist die Stimme des Landes, getragen von Sonne und Wind des Vayots Dzor. Jeder Schluck lädt dazu ein, das Flüstern der alten Höhlen zu hören, den Atem der Ewigkeit zu spüren und zu verstehen, warum Areni als Wiege des armenischen Weinbaus gilt.
Inklusionen
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Professionelle Fahrer
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Klimatisierte Fahrzeuge
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Abgefülltes Wasser
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Kostenlose Abholung und Transfer in Eriwan
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Versicherung der Fahrzeuge und Fahrgäste
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Zusätzliche Stopps auf der Route auf Anfrage
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Unterkunft und Verpflegung des Fahrers/Reiseleiters
Exklusionen
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Hotelunterkunft
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Wesentliche Abweichungen von der Route
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Alkoholische Getränke bei der Auswahl der Option mit Mittagessen
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Audioguides
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Wi-Fi in den Fahrzeugen
Das erwartet Sie
- Umfassen Sie die atemberaubende Aussicht auf den biblischen Berg Ararat
- Besuchen Sie das faszinierende zweistöckige Kloster in Armenien
- Tauchen Sie ein in die Geheimnisse eines der ältesten Observatorien der Welt
- Erkunden Sie die beliebte schwingende Brücke an der "Kreuzung" von Wäldern und mystischen Höhlen
- Spüren Sie die unglaublichen Schwingungen der Schluchten
- Machen Sie eine Fahrt mit der längsten umkehrbaren Seilbahn der Welt, die ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen ist
- Genießen Sie die inspirierende Melodie der Natur
- Entdecken Sie den einzigartigen Geschmack des armenischen Weins
*365 Stufen Abstieg nach Chndsoresk
Buchungsbedingungen
Stornierung und Änderung
Lernen Sie unsere Reiseleiter kennen
Alisa Grigoryan
Willkommen! Ich bin Alisa, eine erfahrene Reiseleiterin mit einer tiefen Leidenschaft für die Kulturen Armeniens und Georgiens. Ich freue mich darauf, mit Ihnen die reiche Geschichte, die beeindruckenden Landschaften und die herzliche Gastfreundschaft unserer Region zu teilen.
Mariam Dabaghyan
Hallo! Ich bin Mariam und arbeite seit 2019 als Reiseleiterin. Wenn Sie abwechslungsreiche, aber dennoch leichte und nicht langweilige Touren mögen, dann sind wir auf dem gleichen Weg!
Arev Makhsudyan
Ich heiße Arev (was "Sonne" bedeutet). Ich bin englischsprachige Reiseleiterin in Armenien und arbeite seit 2018. Wenn Sie mich als Ihre Reiseleiterin wählen, erfahren Sie viel über die Geschichte, Natur, Kultur und Traditionen Armeniens – und als Bonus singe ich für Sie traditionelle armenische Volkslieder.
Melania Hakobyan
Ich bin Melania Hakobyan, Mitglied des Armenischen Verbands der professionellen Reiseleiter und der Armenischen Tourismusföderation. Seit 2017 habe ich die Ehre, Touristen und offizielle Delegationen zu begleiten und dabei nicht nur die jahrtausendealte Geschichte Armeniens, sondern auch die Herzlichkeit und legendäre Gastfreundschaft meines Volkes zu präsentieren. Reiseleitung ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern eine Mission – mein Heimatland mit Stolz und Liebe zu repräsentieren. Wenn Sie Armenien nicht mit den Augen eines Touristen, sondern mit der Seele eines Armeniers entdecken möchten, wäre es mir eine große Ehre, Sie zu begleiten.