Privattour: Entdecken Sie den schönen Norden Armeniens in 3 Tagen

Top-Orte zu besuchen

Zaghkadsor, Kloster Ketscharis, Sewansee, Kloster Sewanawank, Kloster Goschawank, Kloster Haghartsin, Dilidschan

1. Tsaghkadzor

5-10 Min.
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Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor Tsaghkadzor
Im Herzen Armeniens, nur 60 Kilometer von Jerewan entfernt und 1845 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, erstreckt sich Tsaghkadzor – ein moderner Skiort und einer der malerischsten Orte des Landes. Sein Name, "Tal der Blumen", klingt wie ein poetisches Versprechen, das die Natur eingelöst hat: Im Sommer leuchten die Hänge in sattem Grün und bunten Blüten, im Winter tragen sie ein funkelndes, schneeweißes Kleid.

Tsaghkadzor empfängt seine Gäste mit Herzlichkeit und Energie, bietet modernste Skiausrüstung, Unterricht bei erfahrenen Trainern, gemütliche Restaurants, einladende Cafés und vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Die Skisaison dauert hier fast fünf Monate – von Mitte November bis Mitte April – und schenkt Besuchern reichlich Zeit, die verschneiten Pisten zu genießen.

Die klare Bergluft belebt, und jede Abfahrt fühlt sich an wie ein Flug in grenzenlose Freiheit. Von den höchsten Punkten eröffnet sich ein Panorama, das wie ein Kunstwerk wirkt – endlose Bergketten, die im Horizont verschwimmen, während Sonnenstrahlen auf den Schneekristallen glitzern wie verstreute Diamanten.

Doch Tsaghkadzor ist mehr als ein Wintersportgebiet. Es ist ein Rückzugsort der Ruhe – ein Ort, um durch duftende Kiefernwälder zu wandern, heißen Tee am Kamin zu trinken und dem sanften Flüstern des Windes in den Pässen zu lauschen. Hier offenbart sich zu jeder Jahreszeit die Harmonie zwischen Mensch und Natur wie eine lebendige Symphonie, die zur Rückkehr einlädt.

2. Kloster Kecharis

20-30 Min.
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Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis Kloster Kecharis
Im Nordwesten von Tsaghkadzor, umgeben von Berggipfeln und dichten Nadelwäldern, erhebt sich das Kloster Kecharis – ein spirituelles Juwel des mittelalterlichen Armenien. Seine Geschichte reicht bis ins 11.-13. Jahrhundert zurück, als dieser eindrucksvolle Komplex in den Bergen errichtet wurde, um ein Zentrum des Glaubens und der Bildung zu sein. Die Anlage umfasst vier Kirchen und zwei Vorhallen, von denen jede die Spuren der Jahrhunderte und die Kunstfertigkeit ihrer Erbauer trägt. Eine der Vorhallen wurde zur Grabstätte von Magistros Grigor Pahlavuni – einem herausragenden Staatsmann und Gründer des Klosters, dessen Name unauslöschlich in der armenischen Geschichte verankert ist.

Die strengen Steinmauern und Kuppeln von Kecharis fügen sich harmonisch in die Natur ein, und im stillen Innenhof hört man nur das Flüstern des Windes und das Läuten der Glocken. In früheren Zeiten blühte hier das geistliche Leben: Manuskripte wurden abgeschrieben, theologische Dispute geführt, und Pilger aus allen Landesteilen fanden Unterkunft und Trost.

Heute empfängt Kecharis, umgeben von grünen Hängen und klarer Bergluft, seine Besucher mit derselben Ruhe wie vor Jahrhunderten. Wer die Schwelle überschreitet, spürt, wie die Zeit langsamer vergeht und man den ewigen Quellen des Glaubens näherkommt.

3. Sevan-See

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Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See Sevan-See
Hoch in den Bergen Armeniens liegt der Sevan-See – das blaue Herz des Landes, dessen Schlag mit Wind und Sonne im Einklang ist. Der Legende nach erstreckte sich hier einst ein grünes Tal, bis der Himmel seine Tränen vergoss und es mit Wasser füllte, um den Menschen ein unschätzbares Geschenk zu machen.

Heute bewahrt dieser majestätische See, der sich über 1400 Quadratkilometer erstreckt, in seinen Tiefen die Stille der Jahrhunderte. Achtundzwanzig Flüsse speisen ihn, doch nur einer – der Hrazdan – trägt sein Wasser fort, als wolle er den Reichtum des Sevan behüten. Berge bis zu dreitausend Metern Höhe umrahmen ihn, und das kristallklare Wasser wechselt seine Farbe vom Himmelblau bis zum tiefen Saphir, je nach Stimmung des Himmels. Im Morgenlicht glänzt er golden, im Abendrot schimmert er purpur und violett – ein lebendiger Spiegel des Firmaments.

Seit alters her gilt der Sevan als heilig: an seinen Ufern wurden Gebete gesprochen, Rituale vollzogen und Segen erbeten. In seinen klaren Tiefen scheint die Seele Armeniens zu wohnen – stolz, rein und ewig. Wer dem sanften Plätschern der Wellen lauscht, vernimmt vielleicht eine uralte Stimme, die Geschichten von einem Land erzählt, in dem Wasser und Himmel für immer durch Liebe verbunden sind.

4. Kloster Sevanavank

50-60 Min.
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Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank Kloster Sevanavank
Vom nordwestlichen Ufer des Sevan-Sees eröffnet sich ein Anblick, der den Atem raubt: Aus der spiegelnden Wasserfläche erhebt sich eine Halbinsel, gekrönt von uralten Kirchen. Hier, im Jahr 874, ließ Königin Mariam, Tochter von König Ashot Bagratuni, das Kloster Sevanavank errichten – den geistigen Wächter des blauen Juwels Armeniens.

Vor dem endlosen Blau des Himmels und dem Türkis des Sees wirken die Kirchen der Heiligen Apostel und der Heiligen Gottesmutter, als schwebten sie zwischen Himmel und Erde. Die Steine ihrer Mauern bergen das Echo von Mönchsgebeten, das Säuseln des Windes und das Läuten der Glocken, das über das Wasser getragen wird. Jahrhunderte lang war das Kloster nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch eine Festung, die die Halbinsel vor feindlichen Überfällen schützte. Legenden berichten von kostbaren Handschriften und Reliquien, die in seinen Mauern verborgen wurden, um sie vor Unheil zu retten.

Heute kann man vom Gipfel der Halbinsel zusehen, wie das Licht auf den Wellen tanzt, während ferne Berge diese majestätische Szenerie einrahmen. Sevanavank bleibt eines der bekanntesten Wahrzeichen Armeniens – ein Ort, an dem Natur und geistiges Erbe zu einer Einheit verschmelzen.

5. Kloster Goshavank

40-50 Min.
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Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank Kloster Goshavank
Zwischen den sanften grünen Hügeln von Tavush, wo nur das Flüstern des Windes und der Gesang der Vögel die Stille unterbrechen, erhebt sich das Kloster Goshavank – ein Ort, an dem geistige Kraft und kulturelle Größe des mittelalterlichen Armeniens aufeinandertreffen. Die Geschichte seiner Entstehung ist eng mit Mkhitar Gosh verbunden, einem herausragenden Staatsmann, Gelehrten und Verfasser des ersten armenischen Gesetzbuchs sowie zeitloser Fabeln und Gleichnisse, deren Weisheit bis heute lebendig ist.

Zum Klosterkomplex gehören mehrere Kirchen, allen voran die Kirche des Heiligen Gregor des Erleuchters, ein ehemaliges Manuskriptdepot sowie weitere Nebengebäude. Am Eingang steht ein Meisterwerk der armenischen Steinkunst – ein Khachkar aus dem Jahr 1291, geschaffen vom Meister Poghos, dessen Arbeiten zu den besten des Landes zählen. Die filigranen Muster und die tiefe Symbolik scheinen die Gebete und Hoffnungen des Künstlers in Stein verewigt zu haben.

Neben der Bibliothek befand sich einst eine Schule, heute in Ruinen, in der unschätzbare Handschriften geschaffen und kopiert wurden. In seiner Blütezeit war Goshavank nicht nur ein geistliches Zentrum, sondern auch ein Hort der Bildung, wo Glaube und Wissen Hand in Hand gingen.

Heute lassen seine mächtigen Mauern jene Atmosphäre spüren, in der armenisches Denken, Kunst und Spiritualität über Jahrhunderte erblühten.

6. Kloster Haghartsin

60-70 Min.
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Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin Kloster Haghartsin
Tief in den Laubwäldern von Tavush verborgen, wirkt das Kloster Haghartsin, als sei es einer alten Handschrift entsprungen, in der Steinmauern und Natur zu einer vollkommenen Harmonie verschmelzen. Gegründet zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert, war es über Jahrhunderte hinweg nicht nur ein geistiges Refugium, sondern auch ein kulturelles Zentrum, das Mönche, Pilger und Meisterhandwerker anzog. Zum Ensemble gehören die Kirchen des Heiligen Gregor, der Heiligen Mutter Gottes und des Heiligen Stephanus sowie Mönchszellen und Nebengebäude, die behutsam in die Berglandschaft eingefügt wurden.

Einst stand hier eine riesige Eiche – fast so alt wie das Kloster selbst. Ihre ausladenden Äste waren Zeugen des Glockenklangs und des leisen Gebets. Heute ist nur noch ein Teil des hohlen Stammes erhalten, der jedoch für viele zu einem Ort des Wunders geworden ist. Einer alten Legende zufolge erfüllt sich ein Wunsch, wenn man durch die schmale Öffnung des Stammes geht und dabei einen Wunsch denkt. Diese Tradition lebt fort, und viele Besucher führen dieses symbolische Ritual aus, als hielten sie damit den unsichtbaren Faden zwischen Vergangenheit und Gegenwart fest.

Beim Spaziergang durch die stillen Höfe von Haghartsin, umgeben vom Duft des Waldes und den Schatten der Berge, spürt man, wie Geschichte und Natur ineinanderfließen und eine Atmosphäre tiefer Ruhe schaffen. Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen, und jeder kann das Geheimnis und die Schönheit des alten Armeniens berühren.

7. Dilijan

20-30 Min.
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Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan Dilijan
Dilijan ist eine Ecke Armeniens, in der Natur und Stille eine Harmonie schaffen, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. Versteckt zwischen smaragdgrünen Wäldern und sanften Hügeln liegt die Stadt entlang des malerischen Tals des Aghstev‑Flusses, wo die Luft nach Kiefernduft und frischen Bergbächen riecht. Die einzigartigen Perlen des Nationalparks sind zwei wunderschöne, in den Wäldern verborgene Sehenswürdigkeiten: die Seen Parz und Gosh, deren Sträucher und Bäume Zeugen zahlreicher Volkssagen in Gestalt wilder Tiere waren.

Die alten Gassen und hölzernen Balkone erinnern an die Traditionen der lokalen Handwerksmeister, und der gemächliche Lebensrhythmus wirkt wie eine Reise zurück in die Vergangenheit. Seit Jahrhunderten ist Dilijan als Kurort bekannt, dessen mildes Klima und reine Luft als natürliches Heilmittel gelten.

Die Umgebung birgt auch spirituelle Schätze: die mittelalterlichen Klöster Haghartsin und Goshavank, deren steinerne Gewölbe seit Jahrhunderten das Flüstern der Gebete hören. Alte Khachkare, schlichte Sakristeien und Überreste vergangener Bauwerke machen jeden Spaziergang zu einer Reise durch die Jahrhunderte.

Im Sommer erstrahlt Dilijan in sattem Grün und Vogelgesang, im Herbst verwandelt es sich in eine gold‑ und purpurfarbene Farbpalette. Die Stadt zieht Reisende an, die nicht nach lautem Vergnügen suchen, sondern nach Ruhe, Schönheit und jener stillen Inspiration, die nur die lebendige Natur und der Atem der Geschichte schenken können.

Festung von Achtala, Kloster Haghpat, Kloster Sanahin, Kloster Kobajr

1. Festung Akhtala

40-50 Min.
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Die Festung Akhtala erhebt sich wie ein steinerner Wächter der Jahrhunderte auf einem Hochplateau in der malerischen Region Lori, das wie eine Halbinsel wirkt, umgeben von tiefen Schluchten. Schon im 10. Jahrhundert verstanden es die Baumeister, die Kraft der Natur mit menschlicher Kunst zu vereinen: uneinnehmbare Felsen wurden durch hohe Festungsmauern ergänzt, und die Eingänge schützten eindrucksvolle dreistöckige Türme. Über Jahrhunderte widerstanden diese Mauern Angriffen und bewahrten im Stillen den Atem der Geschichte.

Im Inneren der Festung breitet sich der Klosterkomplex Akhtala aus, der drei Kirchen umfasst – jede von ihnen ein Spiegelbild des geistlichen und kulturellen Lebens des Mittelalters. Die Hauptkirche beeindruckt mit ihrem Inneren: Ihre Wände sind von herrlichen Fresken bedeckt, die ihre Strahlkraft und Ausdrucksstärke über Jahrhunderte hinweg bewahrt haben. Diese Wandmalereien sind eine wahre Enzyklopädie biblischer Szenen, in der jeder Pinselstrich das Geheimnis mittelalterlicher Meister trägt.

Akhtala ist nicht nur Festung und Kloster, sondern eine lebendige Legende, in der Stein und Glaube zu einer Erzählung von Standhaftigkeit und Inspiration verschmelzen. Heute empfängt sie Reisende mit der Stille ihrer alten Mauern und dem faszinierenden Blick auf die Schluchten – eine Einladung, Armeniens großes Erbe zu berühren.

2. Kloster Haghpat

50-60 Min.
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Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat Kloster Haghpat
Nordöstlich von Sanahin, eingebettet in die erhabenen Berge von Lori, erhebt sich das Kloster Haghpat – ein Bauwerk, in dem Stein zur Sprache der Jahrhunderte wird. Gegründet im 10. Jahrhundert, unter König Ashot III. der Bagratiden, entstand es in einer Epoche, in der Armenien kulturell und geistig erblühte. Die Mauern von Haghpat tragen bis heute die Spuren dieser Blütezeit und wachen stumm über das Vergangene.

Zu den herausragenden Bauten gehören die Kirche der Heiligen Mutter Gottes (1025), die Kirche Surb Nshan, das Skriptorium und zahlreiche Nebenbauten, die Haghpat das Bild einer ganzen geistlichen Stadt verleihen. Ende des 18. Jahrhunderts lebte und wirkte hier Sayat-Nova – der Aschugh, dessen Lieder die Seele des Kaukasus verkörperten. Sein Echo scheint noch immer zwischen den Mauern zu klingen, als würden die Saiten seiner Musik nie verstummen.

Doch Haghpat war weit mehr als ein Kloster. Es war ein Ort des Wissens und der Begegnung: Hier wurden Manuskripte verfasst, Bücher bewahrt und Gedanken ausgetauscht, die den geistigen und kulturellen Weg des Landes prägten. Heute, als UNESCO-Welterbe anerkannt, ist Haghpat ein lebendiges Symbol des armenischen geistigen Goldzeitalters.

Vor seinen uralten Mauern spürt man, wie Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfließen, während die Stille des Klosters sich in ein ewiges Lied aus Gebet und Gesang verwandelt.

3. Kloster Sanahin

40-50 Min.
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Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin Kloster Sanahin
Unweit von Haghpat, im Herzen der Region Lori, erhebt sich das Kloster Sanahin – ein wahres Wunderwerk der mittelalterlichen armenischen Architektur. Der Bau begann in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts unter der Herrschaft von König Aschot III., und von Anfang an war die Anlage sowohl als geistliches als auch als Bildungszentrum gedacht.

Zunächst wurden hier die Kirchen der Heiligen Mutter Gottes und des Amenaprkich (Allerretters) errichtet, um die sich später weitere Gebäude und Wirtschaftsstrukturen gruppierten. Zwischen den beiden Kirchen ließen die Baumeister ursprünglich einen schmalen Durchgang, doch bald erkannten sie die Gefahr: Bei einem Erdbeben hätten beide einstürzen können. Die Lösung erwies sich als ebenso praktisch wie genial – der Zwischenraum wurde mit einem neuen Bauwerk, der Akademie, gefüllt, die nicht nur die Erdbebensicherheit des gesamten Komplexes stärkte, sondern Sanahin auch in ein blühendes Zentrum von Wissenschaft und Bildung verwandelte.

Hier wirkten bedeutende Gelehrte, es wurden Handschriften kopiert und geschaffen und Traditionen des armenischen Geisteslebens geprägt. Die steinernen Gewölbe und strengen Linien beeindrucken bis heute durch Harmonie und Würde und tragen den Atem vergangener Jahrhunderte.

Heute, als UNESCO-Welterbestätte anerkannt, ist Sanahin nicht nur ein architektonisches Denkmal, sondern ein lebendiges Symbol für die Kraft von Wissen, Glauben und Kunst, die das mittelalterliche Armenien auszeichneten.

4. Kloster Kobayr

50-60 Min.
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Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr Kloster Kobayr
Im 12. Jahrhundert begann für die armenische Architektur ein neuer Aufstiegsweg, und das erste eindrucksvolle Zeugnis dieser bemerkenswerten Höhen ist das Kloster Kobayr. Hoch oben auf einem schroffen Felsen im Gebiet Lori gelegen, wirkt es, als sei es direkt aus dem Berg heraus geboren: Seine Mauern und Kirchen verschmelzen mit den steinernen Gewölben, während in den Felsen gehauene Höhlen das Ensemble vollenden und ihm eine einzigartige geistige Dimension verleihen.

Der Komplex umfasst drei Kirchen, mehrere kleine Kapellen und ein Refektorium, von denen jede die Spuren jahrhundertelanger Gebete bewahrt. In den Fels geschlagen, verbindet Kobayr Himmel und Erde, ist zugleich Teil der Natur und der Architektur. Seine Mauern scheinen aus dem Stein selbst zu wachsen, seine Kuppeln wirken wie eine Verlängerung des Himmels.

In der Stille der Schlucht entfaltet Kobayr eine besondere Wirkung: Jeder Glockenschlag erinnert an die Größe vergangener Zeiten, jede Felsspalte bewahrt die Andacht der Mönche. Das Kloster ist nicht nur ein geistliches Zentrum, sondern auch ein Symbol für die Verschmelzung von Mensch und Natur, Baukunst und Ewigkeit.

Heute fasziniert Kobayr Besucher durch seine Lage und Harmonie: Beim Anblick begreift man, dass die Grenze zwischen menschlichem Werk und Naturkraft beinahe unsichtbar werden kann. Hier scheint die Zeit stillzustehen, und die Ewigkeit flüstert aus jedem Stein.

Gjumri, Kloster Haritschawank, Festung Daschtadem, Kathedrale von Arutsch, Eriwan

1. Gyumri

90-110 Min.
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Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri Gyumri
Im Herzen des Shirak-Tals, wo kalte Winde den Duft der Steppe mit sich tragen, liegt Gyumri – eine Stadt, in der Vergangenheit und Gegenwart im gleichen Atemzug leben. Ihre alten Straßen gleichen den Seiten eines Buches, in dem jede Tür, jeder Stein und jeder Balkon Geschichten bewahrt, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Wer hier entlangschlendert, könnte meinen, das rhythmische Schlagen eines Schmiedehammers zu hören oder eine Kutsche um die Ecke kommen zu sehen, deren Kutscher mit einem Augenzwinkern zu einer Fahrt durch die Stadt der Handwerker und Dichter einlädt.

Die Häuser Gyumris, aus buntem Tuffstein gebaut und mit kunstvoll geschnitzten Balkonen verziert, haben Erdbeben und Stürme überstanden und dennoch ihren stolzen Charakter und die Wärme der Hände, die sie errichteten, bewahrt. Zwischen dem Duft frisch gebackenen Brotes und den Klängen von Straßenmusikern liegt ein besonderer Geist – eine Mischung aus traditionellem Handwerk, herzlicher Gastfreundschaft und feinem Humor der Einwohner.

Seit Jahrhunderten kulturelles Zentrum Armeniens, wurde hier Armen Tigranyans Oper "Anoush" erstmals aufgeführt und verewigte so den Namen Gyumri in der Kunstgeschichte. Manche sagen, diese Stadt lasse ihre Gäste so sehr willkommen fühlen, dass sie abreisen, als hätten sie hier ein zweites Zuhause gefunden. Vielleicht, weil Gyumri kein bloßer Ort auf der Landkarte ist, sondern ein lebendiger Erzähler, der seine Legenden jenen zuflüstert, die zuhören wollen.

2. Kloster Harichavank

20-30 Min.
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Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank Kloster Harichavank
Am Westhang des gewaltigen Berges Aragats, verborgen zwischen schroffen Felsen und den Winden der Jahrhunderte, liegt Harichavank – ein uraltes Kloster, das noch immer den Atem vergangener Zeiten trägt. Fachleute datieren seine Entstehung ins 7. Jahrhundert, als die ersten Mauern des Komplexes emporragten – Ausdruck des Glaubens und der geistigen Stärke seiner Erbauer. Im 13. Jahrhundert erhielt das Kloster eine Kirche und einen Gawit und wurde zu einem wichtigen geistlichen Zentrum. Im 19. Jahrhundert diente es zudem als Sommersitz der armenischen Katholikoi und gewann dadurch noch mehr an Bedeutung.

Besonders bemerkenswert ist eine kleine Sakristei unweit des Klosters. Bei einem Erdbeben brach ein Teil des Felsvorsprungs ab und riss die Kapelle mit sich in die Tiefe. Doch das Gotteshaus stürzte nicht ein – es blieb in schräger Lage erhalten, wie eingefroren zwischen Himmel und Erde. Dieses einzigartige Denkmal trotzt bis heute Zeit und Naturgewalten.

Heute fasziniert Harichavank Besucher nicht nur mit seiner Architektur und Geschichte, sondern auch mit der Harmonie zwischen Mensch und Natur. Jeder Stein trägt die Erinnerung an vergangene Gebete, und die geneigte Kapelle wurde zu einem Symbol der Standhaftigkeit – ein Zeugnis dafür, dass wahrer Glaube selbst zerstörerische Kräfte überdauern kann.

3. Festung von Dashtadem

20-30 Min.
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Unweit der Stadt Talin erhebt sich die mächtige Festung Dashtadem über dem gleichnamigen Dorf – wie ein steinerner Hüter der Jahrhunderte. Diese Burg gehört zu den größten Denkmälern des mittelalterlichen Armeniens und wurde ursprünglich errichtet, um die fruchtbare Ararat-Ebene vor feindlichen Einfällen zu schützen. Ihre Fundamente reichen bis in die urartäische Zeit zurück, während die erste Zitadelle von der mächtigen Kamsarakan-Dynastie errichtet wurde, deren Bauwerke tiefe Spuren in der Region hinterließen.

Die Geschichte von Dashtadem ist geprägt von wechselnden Herrschern und Epochen. Nach dem Fall der Bagratiden kam Armenien unter seldschukische Herrschaft, und Ende des 12. Jahrhunderts ließ der letzte Herrscher von Ani – Sultan ibn Mahmud – polygonale und halbkreisförmige Bastionen errichten, von denen eine eine arabische Inschrift trägt. Bald darauf verstärkten die Zakarian-Fürsten die Festung mit neuen Mauern und Rundtürmen und errichteten im Norden eine monumentale Kirche, die die geistige Bedeutung des Ortes unterstrich.

Im 19. Jahrhundert begann eine neue Epoche, als Hussein Khan, der Herrscher von Jerewan, mächtige Basaltmauern mit acht Ecktürmen errichten ließ. Damals wurde Dashtadem zur größten Festung Armeniens – zum Sinnbild der Stärke und Beständigkeit des Volkes.

Heute steht die Festung Dashtadem als lebendiges Zeugnis jahrhundertelanger Kämpfe, kulturellen Erbes und architektonischer Meisterschaft. Ihre Mauern, gezeichnet von urartäischen, armenischen, arabischen und persischen Baumeistern, erzählen von Armeniens unermüdlichem Ringen um Land und Glauben.

4. Kathedrale von Aruch

20-30 Min.
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Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch Kathedrale von Aruch
Fünfzig Kilometer von Jerewan entfernt erhebt sich im stillen Dorf Aruch eine der größten Kirchen des mittelalterlichen Armeniens – die majestätische Kathedrale des Heiligen Gregor. Erbaut im 7. Jahrhundert, bewahrt sie bis heute die Größe jener Epoche, als die armenische Architektur neue Höhen erreichte. Einst von einer gewaltigen Kuppel überdacht, öffnet sich die Kirche nun dem Himmel, der ihr neues Gewölbe bildet – wie eine Fortsetzung der Fresken, die noch immer an den uralten Wänden erstrahlen.

Jeder Stein ist hier von den Atemzügen der Gebete und dem Widerhall alter Hymnen erfüllt. Neben der Kathedrale entdeckten Archäologen die Ruinen eines Palastes aus dem 7. Jahrhundert – einst Residenz lokaler Herrscher – die dem Ort zusätzliche Würde verleihen. Am Rande des Dorfes finden sich die Überreste einer Burg und eines Karawansereis aus dem 13.-14. Jahrhundert, die daran erinnern, dass Aruch einst ein wichtiger Knotenpunkt an den Handelswegen war.

Die Kathedrale des Heiligen Gregor in Aruch ist nicht nur ein herausragendes Bauwerk, sondern auch ein Symbol geistiger Kontinuität – ein Ort, an dem sich die Vergangenheit in strenger, zugleich erhabener Schönheit den Menschen von heute offenbart. Innerhalb ihrer Mauern, unter dem grenzenlosen Himmel statt einer Kuppel, spürt man, dass die Kirche noch immer Erde und Himmel verbindet.

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  • Klimatisierte Fahrzeuge

  • Abgefülltes Wasser

  • Kostenlose Abholung und Transfer in Eriwan

  • Versicherung der Fahrzeuge und Fahrgäste

  • Zusätzliche Stopps auf der Route auf Anfrage

  • Unterkunft und Verpflegung des Fahrers/Reiseleiters

Exklusionen

  • Hotelunterkunft

  • Wesentliche Abweichungen von der Route

  • Alkoholische Getränke bei der Auswahl der Option mit Mittagessen

  • Audioguides

  • Wi-Fi in den Fahrzeugen

Buchungsbedingungen

Stornierung und Änderung

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Davit Hasratyan

Davit Hasratyan

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Mein Name ist Khachatur, die armenische Variante von Chris (Christopher), und das passt gut zu mir. Seit 2012 arbeite ich als Reiseleiter. Ich bin ein geselliger Mensch, unterhalte mich gerne mit anderen und gebe stets mein Bestes, damit die Tour den Erwartungen unserer Gäste entspricht.

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