Privattour: St.-Hripsime, St.-Gajane, Mutterkathedrale von Etschmiadsin, Schätze von Etschmiadsin, Swartnoz

St.-Hripsime-Kirche, St.-Gajane-Kirche, Mutterkathedrale von Etschmiadsin, Schätze von Etschmiadsin, Kathedrale von Swartnoz

1. St.-Hripsime-Kirche

20-30 Min.
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Vor den Toren des alten Etchmiadzin, auf einem sonnenbeschienenen Hügel, erhebt sich die Kirche der Heiligen Hripsime – ein steinernes Denkmal für die Liebe zu Gott, stärker als Furcht oder Tod. Die Legende erzählt von der schönen Hripsime, deren Herz nicht den irdischen Leidenschaften, sondern ihrem Glauben gehörte. König Tiridates III., verzaubert von ihrer Schönheit, bot ihr seine Hand und seinen Thron an. Hripsime lehnte ab und wählte den Dienst an Christus. In seinem Zorn ließ der König sie grausam foltern und hinrichten, und der vom Blut getränkte Boden wurde heilig.

Im 7. Jahrhundert wurde hier eine Kirche errichtet, um ihr Andenken und ihre ewige Ruhe zu bewahren. Die massiven Steinmauern spiegeln die Pracht der armenischen Kreuzkuppelarchitektur wider, und ihre strenge Silhouette, schon von weitem sichtbar, scheint den Reisenden zu rufen. Im Inneren, unter dem Altar, ruhen die Reliquien der Märtyrerin, und jeder, der hier betet, spürt die Kraft ihres Geistes.

Ob Pilger oder zufälliger Besucher – jeder verlässt diesen Ort verändert, mit dem Gefühl, etwas Ewiges berührt zu haben. Heute, als UNESCO-Welterbestätte anerkannt, bleibt die Kirche der Heiligen Hripsime ein Leuchtturm des Glaubens und ein Symbol unerschütterlicher Hingabe an die Ideale, für die sie ihr Leben gab.

2. St.-Gayane-Kirche

20-30 Min.
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Unter den heiligen Stätten von Etchmiadzin nimmt die Kirche der Heiligen Gayane einen besonderen Platz ein – ein stiller Hüter des Andenkens an die ersten christlichen Märtyrerinnen. Sie erhebt sich südlich der Kathedrale, an dem Ort, an dem der Überlieferung nach das Blut von Gayane, der Lehrmeisterin der heiligen Hripsime, für den Glauben vergossen wurde.

Im Jahr 630 ließ Katholikos Ezr diese Kirche errichten, um die Tat jener Frau zu verewigen, deren Standhaftigkeit zum Symbol des frühen Christentums in Armenien wurde. Die Architektur ist streng und harmonisch – eine Kuppelbasilika, die die Jahrhunderte überstanden hat. 1652 wurde sie sorgfältig restauriert, ohne ihre schlichte Erhabenheit zu verlieren. Später entstand an der Westfassade eine Grabgalerie für Geistliche, deren Steine noch immer den Atem der Geschichte tragen.

In der südlichen Kapelle, nahe der Apsis, ruhen die Reliquien der Heiligen Gayane, und die Stille der Kirche hüllt sie in ewige Ruhe. Sonnenstrahlen fallen durch schmale Fenster und spielen auf den alten Mauern, als wäre hier die Zeit stehen geblieben.

Diese Kirche ist nicht nur ein geistliches Symbol, sondern auch Teil des UNESCO‑Welterbes, und jeder Besuch gleicht einer Pilgerreise zu den Wurzeln des armenischen Glaubens.

3. Mutterkathedrale von Etchmiadzin

50-60 Min.
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In der Stille einer uralten Ebene, unter dem wachsamen Blick der Berge, erhebt sich die Kathedrale von Etchmiadzin – ein Heiligtum, an dem, so erzählt die Legende, Himmel und Erde einander berührten. Der Überlieferung nach erschien Gregor dem Erleuchter Christus in einer Vision, hielt einen goldenen Hammer in der Hand und schlug damit auf den Boden, um den Ort des künftigen Tempels zu weisen. So entstand Etchmiadzin – "Der Eingeborene ist herabgestiegen" – das geistige Herz Armeniens.

Errichtet im 4. Jahrhundert, kurz nachdem Armenien als erstes Land der Welt das Christentum zur Staatsreligion erklärte, wurde es zum Symbol des Glaubens und der ewigen Hoffnung. Seine Mauern waren Zeugen von Krönungen und Trauerfeiern, hörten die Gebete von Königen wie auch von einfachen Pilgern, und jeder Stein trägt den Atem der Jahrhunderte.

Neben der Kathedrale erheben sich drei Kirchen – Heilige Hripsime, Heilige Gayane und Heilige Schoghakat – zu Ehren der Jungfrauenmärtyrerinnen, deren Blut dieses Land geweiht hat. Im Inneren erfüllt der Duft von Weihrauch die Luft, das sanfte Licht der Lampen und das Flüstern uralter Gebete schaffen eine zeitlose Atmosphäre. Hier verliert die Zeit ihre Macht, und man spürt, Teil einer großen Geschichte zu sein, in der Glaube, Opfer und Liebe untrennbar verbunden sind.

Heute, als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt, leuchtet Etchmiadzin weiterhin als geistiger Leuchtturm, der Millionen von Herzen den Weg weist.

4. Museum Schätze von Etchmiadzin

20-30 Min.
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Im Südosten der ehrwürdigen Kathedrale von Etchmiadzin liegt einer der heiligsten Orte der armenischen Spiritualität – das Museum "Schätze von Etchmiadzin". Es ist nicht einfach eine Sammlung von Reliquien, sondern ein Tempel der Erinnerung, in dem Glaube und Legenden Gestalt annehmen.

Hier werden Heiligtümer bewahrt, die Generationen ehrfürchtig verehrt haben. Dazu gehört der Heilige Geghard – die legendäre Lanze, die Christi Seite auf Golgatha durchbohrte –, geborgen in einem kunstvollen Silberreliquiar. Ebenso ein Fragment der Arche Noah, eingefasst in ein Reliquiar von 1698. Diese Kostbarkeiten verkörpern nicht nur Glauben, sondern auch die ewige Suche nach Wahrheit, die das armenische Volk über Jahrhunderte inspirierte.

Der Überlieferung nach erhielt der heilige Jakob von Nisibis im 4. Jahrhundert die Reliquie der Arche. Er wollte den Ararat besteigen, um die Arche selbst zu finden. Doch hoch oben fiel er in einen von Gott gesandten Schlaf. Da legte ein Engel des Herrn das Reliquiar an sein Haupt und sprach im Traum: "Erwache, nimm diese Reliquie und steige hinab – denn die Arche wird von nun an bei dir bleiben". So fand die Legende der Arche Noah eine neue Heimat auf armenischem Boden.

Auch archäologische Funde bereichern das Museum: Unter dem Heiligen Altar wurden Reste des ältesten Altars entdeckt, datiert auf die Jahre 301-303 – jene Zeit, als der heilige Gregor der Erleuchter die erste christliche Kirche Armeniens gründete.

Heute ist das Museum "Schätze von Etchmiadzin" weit mehr als eine Ausstellung – es ist eine lebendige Chronik des Glaubens, wo die Vergangenheit mit der Gegenwart spricht und jede Reliquie von Ewigkeit durchdrungen ist.

5. Kathedrale von Zvartnots

30-40 Min.
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Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots Kathedrale von Zvartnots
Mitten in den Ebenen von Armavir, vor der majestätischen Kulisse des Ararat, stand einst Zvartnots – ein Meisterwerk des 7. Jahrhunderts, das den Mut und die Genialität armenischer Baumeister verkörperte. Errichtet auf hohen Säulen, beeindruckte es mit seiner komplexen Konstruktion und einer Größe, die für seine Zeit kaum vorstellbar war. Bis ins 10. Jahrhundert ragte der Tempel stolz in den Himmel, bis ein Erdbeben ihn in schweigende Ruinen verwandelte, die über Jahrhunderte das Geheimnis des verlorenen Wunders bewahrten.

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts rekonstruierte der berühmte Architekt Toros Toramanjan während archäologischer Ausgrabungen aus verstreuten Fragmenten das Aussehen des Tempels und präsentierte eine kühne Vision. Viele Fachleute zweifelten, ob ein so monumentales Bauwerk im 7. Jahrhundert überhaupt errichtet werden konnte. Unerwartete Bestätigung kam aus Frankreich: ein Relief in der Pariser Sainte-Chapelle, das Zvartnots mit der Arche Noah im Hintergrund darstellt und exakt Toramanjans Modell entspricht.

Sein Name bedeutet "Tempel der wachsamen Engel", und selbst in Ruinen strahlt er noch heute die Größe seiner Epoche aus. Als UNESCO-Welterbestätte bleibt Zvartnots ein Ort, an dem Steine Geschichten erzählen und die Vorstellungskraft ein vergangenes Wunder neu erschafft.

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Exklusionen

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Nelly Poghosyan

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Ich heiße Poghos Varzhapetyan und bin seit 2016 im Tourismus tätig. Ich reise gerne. Als Reiseleiter habe ich mir immer das Ziel gesetzt, die Gäste so sehr in Armenien verliebt zu machen, dass sie am Ende der Tour nicht "Auf Wiedersehen" sagen, sondern "Bis bald, Armenien!".

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Ani Mshecyan

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