Privattour: Unvergessliches Erlebnis von Armenien nach Georgien in 3 Tagen
Sewansee, Dilidschan, Kloster Haghartsin, Tiflis (Tbilissi)
1. Sevan-See
Heute bewahrt dieser majestätische See, der sich über 1400 Quadratkilometer erstreckt, in seinen Tiefen die Stille der Jahrhunderte. Achtundzwanzig Flüsse speisen ihn, doch nur einer – der Hrazdan – trägt sein Wasser fort, als wolle er den Reichtum des Sevan behüten. Berge bis zu dreitausend Metern Höhe umrahmen ihn, und das kristallklare Wasser wechselt seine Farbe vom Himmelblau bis zum tiefen Saphir, je nach Stimmung des Himmels. Im Morgenlicht glänzt er golden, im Abendrot schimmert er purpur und violett – ein lebendiger Spiegel des Firmaments.
Seit alters her gilt der Sevan als heilig: an seinen Ufern wurden Gebete gesprochen, Rituale vollzogen und Segen erbeten. In seinen klaren Tiefen scheint die Seele Armeniens zu wohnen – stolz, rein und ewig. Wer dem sanften Plätschern der Wellen lauscht, vernimmt vielleicht eine uralte Stimme, die Geschichten von einem Land erzählt, in dem Wasser und Himmel für immer durch Liebe verbunden sind.
2. Dilijan
20-30 Min.
Die alten Gassen und hölzernen Balkone erinnern an die Traditionen der lokalen Handwerksmeister, und der gemächliche Lebensrhythmus wirkt wie eine Reise zurück in die Vergangenheit. Seit Jahrhunderten ist Dilijan als Kurort bekannt, dessen mildes Klima und reine Luft als natürliches Heilmittel gelten.
Die Umgebung birgt auch spirituelle Schätze: die mittelalterlichen Klöster Haghartsin und Goshavank, deren steinerne Gewölbe seit Jahrhunderten das Flüstern der Gebete hören. Alte Khachkare, schlichte Sakristeien und Überreste vergangener Bauwerke machen jeden Spaziergang zu einer Reise durch die Jahrhunderte.
Im Sommer erstrahlt Dilijan in sattem Grün und Vogelgesang, im Herbst verwandelt es sich in eine gold‑ und purpurfarbene Farbpalette. Die Stadt zieht Reisende an, die nicht nach lautem Vergnügen suchen, sondern nach Ruhe, Schönheit und jener stillen Inspiration, die nur die lebendige Natur und der Atem der Geschichte schenken können.
3. Kloster Haghartsin
50-60 Min.
Einst stand hier eine riesige Eiche – fast so alt wie das Kloster selbst. Ihre ausladenden Äste waren Zeugen des Glockenklangs und des leisen Gebets. Heute ist nur noch ein Teil des hohlen Stammes erhalten, der jedoch für viele zu einem Ort des Wunders geworden ist. Einer alten Legende zufolge erfüllt sich ein Wunsch, wenn man durch die schmale Öffnung des Stammes geht und dabei einen Wunsch denkt. Diese Tradition lebt fort, und viele Besucher führen dieses symbolische Ritual aus, als hielten sie damit den unsichtbaren Faden zwischen Vergangenheit und Gegenwart fest.
Beim Spaziergang durch die stillen Höfe von Haghartsin, umgeben vom Duft des Waldes und den Schatten der Berge, spürt man, wie Geschichte und Natur ineinanderfließen und eine Atmosphäre tiefer Ruhe schaffen. Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen, und jeder kann das Geheimnis und die Schönheit des alten Armeniens berühren.
4. Tiflis
140-150 Min.
Tiflis bewahrt Schätze der Geschichte: alte Stadtviertel, ehrwürdige Kathedralen und halbverfallene Festungen, die neben glänzenden Geschäftszentren und moderner Architektur bestehen. Besonderen Reiz verleiht das Viertel Narikala, dessen mittelalterliche Straßen hinauf zur alten Festung führen. Die Rustaveli-Allee beeindruckt mit Größe und Würde – gesäumt von Theatern, Museen und Palästen, die den kulturellen Reichtum Georgiens widerspiegeln.
Die Stadt lebt von Gegensätzen: filigrane Balkone und alte Innenhöfe stehen Seite an Seite mit Monumenten aus der Sowjetzeit und futuristischen Glas- und Metallbauten. Aus der Seilbahn betrachtet, öffnet sich Tiflis wie auf einer Handfläche – ein Panorama, in dem Vergangenheit und Gegenwart zu einem harmonischen Bild verschmelzen.
Tiflis ist nicht nur die Hauptstadt, sondern die Seele Georgiens – eine Stadt, in der jeder ein Stück eigener Geschichte wiederfindet und ihren lebendigen Atem mitnimmt.
Sighnaghi, Kloster Bodbe
1. Sighnaghi
60-70 Min.
Doch Sighnaghi ist nicht nur wegen seiner Architektur und Geschichte berühmt. Eine lokale Legende erzählt von dem großen georgischen Maler Niko Pirosmani, der aus Liebe zu der schönen französischen Schauspielerin Marguerite de Sèvre den Stadtplatz mit einem Meer aus frischen Blumen bedeckte. Diese Tat inspirierte das berühmte Lied "Eine Million rote Rosen" und verankerte den Namen der Stadt für immer in den romantischen Erzählungen der Welt.
Heute kann man hier durch grüne Gassen schlendern, grandiose Ausblicke auf die Berge genießen oder im legendären Standesamt heiraten, das rund um die Uhr geöffnet ist. Kein Wunder, dass man sie die "Stadt der Liebe" nennt – die Luft selbst scheint von der Erwartung von Zärtlichkeit und Wundern erfüllt zu sein.
2. Kloster Bodbe
20-30 Min.
Der Legende nach berührten ihre von Demut und Liebe erfüllten Worte die Herzen tiefer als jede Waffe, und der Glaube, den sie brachte, schlug hier für immer Wurzeln. Im 9.-11. Jahrhundert wurde an ihrer Grabstätte eine Kirche errichtet, die heute nicht mehr existiert, doch an ihrer heiligen Stelle steht nun eine majestätische dreischiffige Kathedrale zu Ehren des heiligen Georg. Ihre Steine, wie alte Chronisten, erinnern sich an die Tränen des Gebets und die Freude der Pilger, die seit Jahrhunderten hierher kommen.
Das Läuten der Glocken, vermischt mit dem Rascheln der Blätter und dem Gesang der Vögel, trägt sich über Weinberge und ferne Berge und ruft zur geistigen Erneuerung. Noch heute ist das Kloster das Herz der Diözese von Sighnaghi und ein Ort, an dem Irdisches und Himmlisches in stiller Segnung zusammenfinden. Hier ist jeder Schritt eine Berührung mit der Legende, und jeder Atemzug erfüllt vom Duft der Geschichte und des Glaubens.
Mzcheta, Kloster Dschwari, Eriwan
1. Mtskheta
60-70 Min.
Der Überlieferung nach wurde die Stadt von Mtskhetos, dem Sohn des mythischen Stammvaters Kartlos, gegründet. Seitdem ist ihr Schicksal eng mit dem des Landes verwoben. Hierher kam die heilige Nino, die dem Blutbad an den "Ripsimeischen" Märtyrerinnen entkam, um den Menschen das Licht des neuen Glaubens zu bringen. Ihre Gebete und Wunder – die Heilung des Königssohnes und später der Königin Nana – überzeugten König Mirian, das Christentum anzunehmen. Auf ihren Rat ließ er im 4. Jahrhundert eine bescheidene Holzkirche errichten. Jahrhunderte später ersetzte König Vachtang I. Gorgassali sie durch eine stattliche Basilika aus Stein. Nach deren Zerstörung im 11. Jahrhundert erhob sich an gleicher Stelle die prächtige Swetizchoweli-Kathedrale – die "Lebenspendende Säule" –, die für immer in die geistige Chronik des Landes einging.
Daneben steht das Kloster Samtawro, geschaffen nach dem Willen König Mirians und unter Georg I. umgestaltet.
Heute ist Mtskheta nicht nur ein historisches Monument, sondern ein lebendiges Gebet, in dem der Hauch alter Mauern mit dem Puls der Gegenwart verschmilzt.
2. Kloster Jvari
30-40 Min.
Das Kloster ragt 150 Meter über seine Umgebung hinaus und eröffnet einen majestätischen Blick auf die alte Hauptstadt Georgiens und die silbrigen Bänder der beiden Flüsse. Die Außenform der Kirche, einem verlängerten Kreuz nachempfunden, fasziniert durch ihre harmonischen Proportionen, während die Kuppel auf einem achteckigen Tambour zu den Himmeln zu streben scheint.
Hier ist alles vom Geist der Zeit durchdrungen: Der Wind, der durch das Gras streift, scheint die Gebete der Mönche zu wiederholen, und die Steine unter den Füßen erzählen leise die Geschichten vergangener Jahrhunderte. Auch heute noch steht Jvari als Hüter des Glaubens und der Tradition – nicht nur als architektonisches Meisterwerk, sondern auch als lebendiges Symbol der geistigen Größe Georgiens.
Inklusionen
-
Professionelle Fahrer
-
Klimatisierte Fahrzeuge
-
Abgefülltes Wasser
-
Kostenlose Abholung und Transfer in Eriwan
-
Versicherung der Fahrzeuge und Fahrgäste
-
Zusätzliche Stopps auf der Route auf Anfrage
-
Unterkunft und Verpflegung des Fahrers/Reiseleiters
Exklusionen
-
Hotelunterkunft
-
Wesentliche Abweichungen von der Route
-
Alkoholische Getränke bei der Auswahl der Option mit Mittagessen
-
Audioguides
-
Wi-Fi in den Fahrzeugen
Das erwartet Sie
- Sehen Sie die beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt von Georgien
- Bummeln Sie durch die gemütlichen Straßen der Altstadt
- Spüren Sie den unvergleichlichen georgischen Geschmack
- Besuchen Sie "Die Stadt der Liebe"
- Bewundern Sie die Architektur des 9. Jahrhunderts
*Einwohner mancher Länder (bitte überprüfen Sie die Details im Büro) müssen möglicherweise das Visum für Georgien im Voraus beantragen oder/und ein weiteres Einreisevisum für die Rückkehr nach Armenien erhalten
*Einreisevisum für Georgien oder/und Einreisevisum für die Rückkehr nach Armenien sind NICHT enthalten
*Bitte haben Sie Ihren gültigen Reisepass für Grenzübergang und Check-In im Hotel dabei
Buchungsbedingungen
Stornierung und Änderung
Lernen Sie unsere Reiseleiter kennen
Gayane Movsisyan
Hallo! Ich bin Gayane Movsisyan und arbeite seit 2017 als Reiseleiterin. Mit großer Begeisterung bemühe ich mich, mein Land bestmöglich zu präsentieren und unvergessliche Momente für unsere Gäste zu schaffen.
Inna Hovhannisyan
Ich heiße Inna – und Sie? Lassen Sie uns schnell kennenlernen! Kommen Sie nach Armenien, und glauben Sie mir, Sie werden nicht nur mich kennenlernen, sondern auch mein Armenien – gemeinsam mit mir! :)
Ruzanna Hovhannisyan
In Armenien werden all Ihre Sinne angesprochen: die wilde Natur und die von Menschenhand geschaffenen Meisterwerke, der unverwechselbare Duft der Bergluft, der unvergessliche Geschmack der armenischen Küche und der sanfte Klang des Duduks. Und um all das zu erleben, müssen Sie nur nach Armenien kommen! Herzlich willkommen!
Narine Vardanyan
Hallo oder Barev! Ich heiße Narine und arbeite seit 2017 als Reiseleiterin in Armenien. Meine größte Liebe und Leidenschaft ist meine Heimat – Hayastan! Ich bin hier, um für jeden unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Ich glaube, mein Beruf ist der beste der Welt – er gibt mir die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen, sie für neue Orte zu begeistern und bleibende Erinnerungen zu schaffen. Das ist es, was mir Freude bereitet! :) Ich freue mich darauf, Ihnen das schöne Armenien zu zeigen.