Privattour: Armeniens historische und landschaftliche Highlights in 2 Tagen
Sewansee, Kloster Sewanawank, Dilidschan, Kloster Haghartsin, Kloster Goschawank
1. Sevan-See
Heute bewahrt dieser majestätische See, der sich über 1400 Quadratkilometer erstreckt, in seinen Tiefen die Stille der Jahrhunderte. Achtundzwanzig Flüsse speisen ihn, doch nur einer – der Hrazdan – trägt sein Wasser fort, als wolle er den Reichtum des Sevan behüten. Berge bis zu dreitausend Metern Höhe umrahmen ihn, und das kristallklare Wasser wechselt seine Farbe vom Himmelblau bis zum tiefen Saphir, je nach Stimmung des Himmels. Im Morgenlicht glänzt er golden, im Abendrot schimmert er purpur und violett – ein lebendiger Spiegel des Firmaments.
Seit alters her gilt der Sevan als heilig: an seinen Ufern wurden Gebete gesprochen, Rituale vollzogen und Segen erbeten. In seinen klaren Tiefen scheint die Seele Armeniens zu wohnen – stolz, rein und ewig. Wer dem sanften Plätschern der Wellen lauscht, vernimmt vielleicht eine uralte Stimme, die Geschichten von einem Land erzählt, in dem Wasser und Himmel für immer durch Liebe verbunden sind.
2. Kloster Sevanavank
50-60 Min.
Vor dem endlosen Blau des Himmels und dem Türkis des Sees wirken die Kirchen der Heiligen Apostel und der Heiligen Gottesmutter, als schwebten sie zwischen Himmel und Erde. Die Steine ihrer Mauern bergen das Echo von Mönchsgebeten, das Säuseln des Windes und das Läuten der Glocken, das über das Wasser getragen wird. Jahrhunderte lang war das Kloster nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch eine Festung, die die Halbinsel vor feindlichen Überfällen schützte. Legenden berichten von kostbaren Handschriften und Reliquien, die in seinen Mauern verborgen wurden, um sie vor Unheil zu retten.
Heute kann man vom Gipfel der Halbinsel zusehen, wie das Licht auf den Wellen tanzt, während ferne Berge diese majestätische Szenerie einrahmen. Sevanavank bleibt eines der bekanntesten Wahrzeichen Armeniens – ein Ort, an dem Natur und geistiges Erbe zu einer Einheit verschmelzen.
3. Dilijan
20-30 Min.
Die alten Gassen und hölzernen Balkone erinnern an die Traditionen der lokalen Handwerksmeister, und der gemächliche Lebensrhythmus wirkt wie eine Reise zurück in die Vergangenheit. Seit Jahrhunderten ist Dilijan als Kurort bekannt, dessen mildes Klima und reine Luft als natürliches Heilmittel gelten.
Die Umgebung birgt auch spirituelle Schätze: die mittelalterlichen Klöster Haghartsin und Goshavank, deren steinerne Gewölbe seit Jahrhunderten das Flüstern der Gebete hören. Alte Khachkare, schlichte Sakristeien und Überreste vergangener Bauwerke machen jeden Spaziergang zu einer Reise durch die Jahrhunderte.
Im Sommer erstrahlt Dilijan in sattem Grün und Vogelgesang, im Herbst verwandelt es sich in eine gold‑ und purpurfarbene Farbpalette. Die Stadt zieht Reisende an, die nicht nach lautem Vergnügen suchen, sondern nach Ruhe, Schönheit und jener stillen Inspiration, die nur die lebendige Natur und der Atem der Geschichte schenken können.
4. Kloster Haghartsin
60-70 Min.
Einst stand hier eine riesige Eiche – fast so alt wie das Kloster selbst. Ihre ausladenden Äste waren Zeugen des Glockenklangs und des leisen Gebets. Heute ist nur noch ein Teil des hohlen Stammes erhalten, der jedoch für viele zu einem Ort des Wunders geworden ist. Einer alten Legende zufolge erfüllt sich ein Wunsch, wenn man durch die schmale Öffnung des Stammes geht und dabei einen Wunsch denkt. Diese Tradition lebt fort, und viele Besucher führen dieses symbolische Ritual aus, als hielten sie damit den unsichtbaren Faden zwischen Vergangenheit und Gegenwart fest.
Beim Spaziergang durch die stillen Höfe von Haghartsin, umgeben vom Duft des Waldes und den Schatten der Berge, spürt man, wie Geschichte und Natur ineinanderfließen und eine Atmosphäre tiefer Ruhe schaffen. Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen, und jeder kann das Geheimnis und die Schönheit des alten Armeniens berühren.
5. Kloster Goshavank
40-50 Min.
Zum Klosterkomplex gehören mehrere Kirchen, allen voran die Kirche des Heiligen Gregor des Erleuchters, ein ehemaliges Manuskriptdepot sowie weitere Nebengebäude. Am Eingang steht ein Meisterwerk der armenischen Steinkunst – ein Khachkar aus dem Jahr 1291, geschaffen vom Meister Poghos, dessen Arbeiten zu den besten des Landes zählen. Die filigranen Muster und die tiefe Symbolik scheinen die Gebete und Hoffnungen des Künstlers in Stein verewigt zu haben.
Neben der Bibliothek befand sich einst eine Schule, heute in Ruinen, in der unschätzbare Handschriften geschaffen und kopiert wurden. In seiner Blütezeit war Goshavank nicht nur ein geistliches Zentrum, sondern auch ein Hort der Bildung, wo Glaube und Wissen Hand in Hand gingen.
Heute lassen seine mächtigen Mauern jene Atmosphäre spüren, in der armenisches Denken, Kunst und Spiritualität über Jahrhunderte erblühten.
Kloster Sanahin, Kloster Haghpat, Festung von Achtala, Eriwan
1. Kloster Sanahin
40-50 Min.
Zunächst wurden hier die Kirchen der Heiligen Mutter Gottes und des Amenaprkich (Allerretters) errichtet, um die sich später weitere Gebäude und Wirtschaftsstrukturen gruppierten. Zwischen den beiden Kirchen ließen die Baumeister ursprünglich einen schmalen Durchgang, doch bald erkannten sie die Gefahr: Bei einem Erdbeben hätten beide einstürzen können. Die Lösung erwies sich als ebenso praktisch wie genial – der Zwischenraum wurde mit einem neuen Bauwerk, der Akademie, gefüllt, die nicht nur die Erdbebensicherheit des gesamten Komplexes stärkte, sondern Sanahin auch in ein blühendes Zentrum von Wissenschaft und Bildung verwandelte.
Hier wirkten bedeutende Gelehrte, es wurden Handschriften kopiert und geschaffen und Traditionen des armenischen Geisteslebens geprägt. Die steinernen Gewölbe und strengen Linien beeindrucken bis heute durch Harmonie und Würde und tragen den Atem vergangener Jahrhunderte.
Heute, als UNESCO-Welterbestätte anerkannt, ist Sanahin nicht nur ein architektonisches Denkmal, sondern ein lebendiges Symbol für die Kraft von Wissen, Glauben und Kunst, die das mittelalterliche Armenien auszeichneten.
2. Kloster Haghpat
50-60 Min.
Zu den herausragenden Bauten gehören die Kirche der Heiligen Mutter Gottes (1025), die Kirche Surb Nshan, das Skriptorium und zahlreiche Nebenbauten, die Haghpat das Bild einer ganzen geistlichen Stadt verleihen. Ende des 18. Jahrhunderts lebte und wirkte hier Sayat-Nova – der Aschugh, dessen Lieder die Seele des Kaukasus verkörperten. Sein Echo scheint noch immer zwischen den Mauern zu klingen, als würden die Saiten seiner Musik nie verstummen.
Doch Haghpat war weit mehr als ein Kloster. Es war ein Ort des Wissens und der Begegnung: Hier wurden Manuskripte verfasst, Bücher bewahrt und Gedanken ausgetauscht, die den geistigen und kulturellen Weg des Landes prägten. Heute, als UNESCO-Welterbe anerkannt, ist Haghpat ein lebendiges Symbol des armenischen geistigen Goldzeitalters.
Vor seinen uralten Mauern spürt man, wie Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfließen, während die Stille des Klosters sich in ein ewiges Lied aus Gebet und Gesang verwandelt.
3. Festung Akhtala
40-50 Min.
Im Inneren der Festung breitet sich der Klosterkomplex Akhtala aus, der drei Kirchen umfasst – jede von ihnen ein Spiegelbild des geistlichen und kulturellen Lebens des Mittelalters. Die Hauptkirche beeindruckt mit ihrem Inneren: Ihre Wände sind von herrlichen Fresken bedeckt, die ihre Strahlkraft und Ausdrucksstärke über Jahrhunderte hinweg bewahrt haben. Diese Wandmalereien sind eine wahre Enzyklopädie biblischer Szenen, in der jeder Pinselstrich das Geheimnis mittelalterlicher Meister trägt.
Akhtala ist nicht nur Festung und Kloster, sondern eine lebendige Legende, in der Stein und Glaube zu einer Erzählung von Standhaftigkeit und Inspiration verschmelzen. Heute empfängt sie Reisende mit der Stille ihrer alten Mauern und dem faszinierenden Blick auf die Schluchten – eine Einladung, Armeniens großes Erbe zu berühren.
Inklusionen
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Professionelle Fahrer
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Klimatisierte Fahrzeuge
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Abgefülltes Wasser
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Kostenlose Abholung und Transfer in Eriwan
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Versicherung der Fahrzeuge und Fahrgäste
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Zusätzliche Stopps auf der Route auf Anfrage
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Unterkunft und Verpflegung des Fahrers/Reiseleiters
Exklusionen
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Hotelunterkunft
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Wesentliche Abweichungen von der Route
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Alkoholische Getränke bei der Auswahl der Option mit Mittagessen
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Audioguides
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Wi-Fi in den Fahrzeugen
Das erwartet Sie
- Umfassen Sie den Besuch in zwei nördlichen Regionen Armeniens
- Besuchen Sie einen der größten Süßwasserseen in Eurasien
- Genießen Sie die Wälder der "Kleinen Schweiz in Armenien"
- Entdecken Sie unglaubliche UNESCO-Weltkulturerbe-Sehenswürdigkeiten
*200 Stufen Aufstieg zum Sewanawank
*600 m zu Fuß nach Hagharzin
Buchungsbedingungen
Stornierung und Änderung
Lernen Sie unsere Reiseleiter kennen
Gayane Movsisyan
Hallo! Ich bin Gayane Movsisyan und arbeite seit 2017 als Reiseleiterin. Mit großer Begeisterung bemühe ich mich, mein Land bestmöglich zu präsentieren und unvergessliche Momente für unsere Gäste zu schaffen.
Inna Hovhannisyan
Ich heiße Inna – und Sie? Lassen Sie uns schnell kennenlernen! Kommen Sie nach Armenien, und glauben Sie mir, Sie werden nicht nur mich kennenlernen, sondern auch mein Armenien – gemeinsam mit mir! :)
Ruzanna Hovhannisyan
In Armenien werden all Ihre Sinne angesprochen: die wilde Natur und die von Menschenhand geschaffenen Meisterwerke, der unverwechselbare Duft der Bergluft, der unvergessliche Geschmack der armenischen Küche und der sanfte Klang des Duduks. Und um all das zu erleben, müssen Sie nur nach Armenien kommen! Herzlich willkommen!
Narine Vardanyan
Hallo oder Barev! Ich heiße Narine und arbeite seit 2017 als Reiseleiterin in Armenien. Meine größte Liebe und Leidenschaft ist meine Heimat – Hayastan! Ich bin hier, um für jeden unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Ich glaube, mein Beruf ist der beste der Welt – er gibt mir die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen, sie für neue Orte zu begeistern und bleibende Erinnerungen zu schaffen. Das ist es, was mir Freude bereitet! :) Ich freue mich darauf, Ihnen das schöne Armenien zu zeigen.