Privattour: Gjumri, Schwarze Festung, Stadtmuseum Gjumri (Dsitoghtsjan), Kloster Marmaschen

Gjumri, Schwarze Festung, Stadtmuseum Gjumri (Dsitoghtsjan), Kloster Marmaschen

1. Gyumri

90-110 Min.
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Im Herzen des Shirak-Tals, wo kalte Winde den Duft der Steppe mit sich tragen, liegt Gyumri – eine Stadt, in der Vergangenheit und Gegenwart im gleichen Atemzug leben. Ihre alten Straßen gleichen den Seiten eines Buches, in dem jede Tür, jeder Stein und jeder Balkon Geschichten bewahrt, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Wer hier entlangschlendert, könnte meinen, das rhythmische Schlagen eines Schmiedehammers zu hören oder eine Kutsche um die Ecke kommen zu sehen, deren Kutscher mit einem Augenzwinkern zu einer Fahrt durch die Stadt der Handwerker und Dichter einlädt.

Die Häuser Gyumris, aus buntem Tuffstein gebaut und mit kunstvoll geschnitzten Balkonen verziert, haben Erdbeben und Stürme überstanden und dennoch ihren stolzen Charakter und die Wärme der Hände, die sie errichteten, bewahrt. Zwischen dem Duft frisch gebackenen Brotes und den Klängen von Straßenmusikern liegt ein besonderer Geist – eine Mischung aus traditionellem Handwerk, herzlicher Gastfreundschaft und feinem Humor der Einwohner.

Seit Jahrhunderten kulturelles Zentrum Armeniens, wurde hier Armen Tigranyans Oper "Anoush" erstmals aufgeführt und verewigte so den Namen Gyumri in der Kunstgeschichte. Manche sagen, diese Stadt lasse ihre Gäste so sehr willkommen fühlen, dass sie abreisen, als hätten sie hier ein zweites Zuhause gefunden. Vielleicht, weil Gyumri kein bloßer Ort auf der Landkarte ist, sondern ein lebendiger Erzähler, der seine Legenden jenen zuflüstert, die zuhören wollen.

2. Schwarze Festung

20-30 Min.
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Über den Weiten von Gyumri erhebt sich die Schwarze Festung wie ein steinerner Wächter – ein düsteres, zugleich majestätisches Mahnmal der Militärkraft des 19. Jahrhunderts. Errichtet im Jahr 1834, war sie ein zentrales Element des Verteidigungssystems der Stadt, die damals Alexandropol hieß. Zum Komplex gehören die zentrale Alexandropoler Festung mit drei gewaltigen Toren, ein Modell der Kirche der Heiligen Alexandra im Innenhof sowie die nördliche und südliche Festung, die gemeinsam einen undurchdringlichen Schutzschild bildeten.

Legenden berichten von unterirdischen Gängen, die die Schwarze Festung mit der Roten Festung und dem Denkmal "Mutter Armenien" verbinden – ein geheimes Netz steinerner Adern unter der Erde. Der dunkle vulkanische Tuff verleiht der Festung ein strenges, unnahbares Aussehen, das vor allem im Abendrot besonders eindrucksvoll wirkt.

Zwischen den massiven Gewölben und steinernen Bastionen ist der Atem der Geschichte noch spürbar – vom Klirren der Waffen bis zu den Schritten der Wachen. Heute gilt die Schwarze Festung als immaterielles Denkmal der Geschichte und Kultur Gjumris und bleibt ein Symbol für Standhaftigkeit und militärischen Ruhm. Wer ihre Mauern erklimmt, spürt, wie Vergangenheit und Gegenwart sich zu einer einzigen, ununterbrochenen Erzählung verweben.

3. Stadtmuseum Gyumri (Dzitoghtsyan)

50-60 Min.
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In den alten Vierteln von Gjumri, zwischen engen Gassen und Steinhäusern, steht ein Herrenhaus aus feurig rotem Tuff – wie ein Sonnenuntergang, der in Stein erstarrt ist. 1872 vom wohlhabenden Kaufmann Petros Dzitoghtsyan erbaut, war es einst der Stolz der Stadt, Zeuge festlicher Empfänge, familiärer Feiern und stiller Abende im Lampenschein. Seine Mauern haben den Wandel der Zeiten erlebt, doch sie bewahren noch immer die Wärme und den Glanz jener Epoche, als Gyumri als Zentrum kaufmännischen Reichtums und kultureller Blüte galt.

1984 begann ein neues Kapitel: Das Haus öffnete seine Türen als Museum für Nationale Architektur und Stadtleben, in dem jeder Raum zu einer lebendigen Seite der Stadtchronik wurde. Alte Fotografien scheinen hier wieder lebendig zu werden, imaginäre Schritte der früheren Bewohner hallen durch die Flure, und der Duft von Holz und gealterten Stoffen trägt die Besucher ins 19. Jahrhundert. Auf den Regalen steht Geschirr, das einst festliche Tafeln schmückte, in den Vitrinen prangen elegante Kleider, mit denen Damen in Spitzenhüten die Hauptstraßen entlangschritten. Schließt man die Augen, hört man vielleicht eine Violine im Salon und riecht frisches Gebäck aus dem Garten.

Heute, als immaterielles Denkmal der Geschichte und Kultur Gjumris anerkannt, bewahrt das Museum weit mehr als nur Gegenstände – es bewahrt die Seele der Stadt, die in jedem Stein, jedem Artefakt und jeder hier erzählten Geschichte weiterlebt.

4. Kloster Marmaschen

30-40 Min.
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In einer malerischen Umgebung des Flusses Achurjan ließ 986 der Fürst Wahram Pahlawuni diese Klosteranlage errichten, deren Bau erst 1029 beendet wurde. Die Hauptkirche besitzt eine Kuppelhalle mit einzigartigen Fassaden. Die zweite Kirche ist die verkleinerte Kopie der Hauptkirche. Das beweisen die gut erhaltenen östlichen und nördlichen Wände der Kirche. Das Kloster aus roten Tuffstein erhebt sich vor dem Hintergrund des blauen Himmels und ist sehr beeindruckend.

Inklusionen

  • Professionelle Fahrer

  • Klimatisierte Fahrzeuge

  • Abgefülltes Wasser

  • Kostenlose Abholung und Transfer in Eriwan

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Exklusionen

  • Wesentliche Abweichungen von der Route

  • Alkoholische Getränke bei der Auswahl der Option mit Mittagessen

  • Audioguides

  • Wi-Fi in den Fahrzeugen

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Varduhi Gasparyan

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Barev dzez oder hallo! Ich bin Varduhi und arbeite seit 2022 als Reiseleiterin in Armenien. Im Tourismus ist das schon eine beachtliche Zeit, die mir geholfen hat zu verstehen, wie man jede Tour nicht nur informativ, sondern wirklich spannend gestaltet. Mit mir werden Sie nicht nur die Sehenswürdigkeiten meines wunderschönen Armeniens sehen und seine Geschichte kennenlernen, sondern auch die Seele des Landes, seine Traditionen und seine Atmosphäre spüren.

Meline Sahakyan

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Anna Harutyunyan

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Ich bin Gayane – ein Teil Armeniens. Möchten Sie den Duft dieses Landes einatmen, den Geschmack unserer jahrhundertealten Gerichte spüren, das Rauschen endloser Flüsse hören und das Flüstern der hohen Berge, und warum nicht, der Geschichte der in Stein gehauenen Denkmäler lauschen? Lassen Sie uns gemeinsam dieses uralte Land entdecken.

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