Jerewan, die Hauptstadt Armeniens und eine der ältesten Städte der Welt, wurde 782 v. Chr. gegründet und ist damit ganze 29 Jahre älter als Rom. Ihre Geschichte beginnt mit der Festung Erebuni, die von König Argishti I. erbaut wurde, und heute existieren die alten Ruinen in friedlichem Nebeneinander mit modernen Gebäuden und belebten Straßen. Die Stadt trägt den poetischen Beinamen "rosa Stadt", da die meisten ihrer Bauten aus Tuffstein in warmen Rosatönen errichtet sind, die besonders bei Sonnenuntergang wunderschön leuchten.
Jerewan fasziniert mit seinem Rhythmus: tagsüber geöffnet mit Museen, Parks und Sehenswürdigkeiten, verwandelt es sich nachts in ein lebendiges Zentrum voller Cafés, Restaurants und Clubs. Ein Spaziergang durch die Straßen vermittelt das besondere Flair, in dem Antike und Moderne auf Schritt und Tritt miteinander verschmelzen.
Das Herz der Stadt ist der Republikplatz, wo von Mai bis Mitte Herbst die eindrucksvollen singenden Springbrunnen Wasser und Licht im Takt klassischer und moderner Musik tanzen lassen. Nicht weniger bedeutend ist der architektonische Komplex der Kaskade, von dem sich herrliche Panoramablicke über die Stadt und den Berg Ararat eröffnen. Besonders eindrucksvoll wird das Bild am Abend, wenn die Lichter der Stadt eine magische Atmosphäre schaffen.
Jerewan ist nicht nur ein historisches Zentrum, sondern ein lebendiger Organismus voller Energie, Wärme und Gastfreundschaft. Ein Besuch in der armenischen Hauptstadt hinterlässt stets bleibende Eindrücke und den Wunsch, zurückzukehren.