Privattour: Tempel von Garni, Kloster Geghard

Zeitlose Klassiker

Der Torbogen von Tscharenz, Tempel von Garni, Kloster Geghard

1. Der Torbogen von Charents

15-20 Min.
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Der Torbogen von Charents Der Torbogen von Charents Der Torbogen von Charents Der Torbogen von Charents Der Torbogen von Charents Der Torbogen von Charents
Der Torbogen von Charents ist weit mehr als ein architektonisches Bauwerk – er ist ein poetisches Symbol der Liebe zu Armenien und zu seinem Heiligtum, dem Berg Ararat. Geschaffen wurde er vom Architekten Rafael Israelyan, der auf dem Weg nach Garni an dieser Stelle anhielt und von dem Anblick des schneebedeckten Masis überwältigt war. So entstand die Idee, eine Art "Tempel" für den Ararat zu errichten – einen Bogen, durch den der majestätische Berg wie in einem Gemälderahmen erscheint. Man erzählt, dass der Dichter selbst diese Gegend gerne besuchte, weshalb der Ort heute als lebendige Erinnerung an sein Erbe gilt.

Das Bauwerk wurde 1957 anlässlich des 60. Geburtstags des großen armenischen Dichters Yeghishe Charents errichtet und trägt seinen Namen. Auf dem Bogen sind Verse aus einem seiner bekanntesten Gedichte eingraviert, das Armenien und seinem ewigen Symbol – dem Berg Ararat – gewidmet ist:

"Durchstreif die Welt: es gibt keinen Schneegipfel gleich dem Ararat;
Ein Weg zu unerreichbarem Ruhm – meinen Berg, den Massis, lieb ich!".

Diese Worte verbinden die Ewigkeit der Natur mit der Unsterblichkeit der Poesie.

Heute ist der Torbogen von Charents ein obligatorischer Halt auf dem Weg nach Garni: Besucher machen hier eindrucksvolle Fotos und genießen den einzigartigen Blick auf das Ararattal. Besonders an klaren Tagen, wenn der Masis über den Wolken thront, wird das Panorama zu einem wahren Kunstwerk. Der Bogen bleibt ein Ort, an dem Natur, Geschichte und Poesie miteinander verschmelzen und Stolz wie Inspiration wecken.

2. Tempel von Garni

60-70 Min.
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Am Rand eines dreieckigen Felsens, hoch über den tosenden Wassern des Azat‑Flusses, erhebt sich der Heidnische Tempel von Garni, der einzige Hüter des antiken Erbes Armeniens, der die Jahrhunderte überstanden hat. Seine schlanken Säulen, der Sonne zugewandt, scheinen ihr stilles Opfer für Mihr, den Sonnengott, fortzusetzen.

Im 1. Jahrhundert n.Chr. ließ König Tiridates I. hier ein Heiligtum errichten, von dem sich endlose Ausblicke auf Berge und Schluchten boten, als würde die Sonne selbst dieses Land segnen. Mit dem Einzug des Christentums verstummten die alten Rituale, und Garni verwandelte sich in eine königliche Sommerresidenz, in deren Steinsälen nicht mehr Gebete, sondern Ruhe und Inspiration klangen.

1679 bebte die Erde, und der Tempel stürzte ein – als hätte die Geschichte selbst ihre Seite geschlossen. Fast drei Jahrhunderte lang ruhte er in Trümmern, bis im 20. Jahrhundert eine umfassende Restaurierung Garni seine antike Pracht zurückgab.

Heute entdeckt man hier die Spuren der Festung und des Königspalastes, sowie die Mosaiken im königlichen Bad, darunter eine rätselhafte Inschrift: "Wir haben gearbeitet und nichts erhalten". Dies deutet darauf hin, dass das Gebäude und das Kunstwerk ein Geschenk an den armenischen König waren. Heute wird alle vier Jahre im Tempel ein Feuer entzündet, als Symbol der Panarmenischen Spiele, die armenische Jugendliche aus aller Welt in der Heimat zusammenbringen.

Steht man am Rand der Klippe, meint man, der Wind trage das Echo der Priesterhymnen, der königlichen Schritte und den Atem des uralten Armeniens, wo Legende und Geschichte eins werden.

3. Kloster Geghard

60-70 Min.
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In den wilden Felsen der Kotayk‑Schlucht, wo der Wind den Duft von Stein und Kiefer trägt, erscheint das Kloster Geghard, als hätte der Berg selbst ein Heiligtum für die Ewigkeit gemeißelt. Seine Mauern, halb Festung, halb Höhle, stehen wie zu Stein gewordene Gebete. Hier lebt die Stille, erfüllt vom leisen Echo jahrhundertealter Hymnen.

Im 12.-13. Jahrhundert schufen Mönche ein einzigartiges Reich. Sie höhlten Kirchen und Zellen direkt in den Fels und gaben dem Ort zunächst den Namen Ayrivank – "Höhlenkloster". Später erhielt er den Namen Geghard, "Speer", zur Erinnerung an die heilige Reliquie, die der Überlieferung nach den Leib Christi durchbohrte.

Das Ensemble ist ein Dialog zwischen Erde und Himmel: die Hauptkirche Katoghike, ihr schattiger Gawit, die geheimnisvollen Felskapellen, ein kleines Oratorium und die Kirche der Heiligen Mutter Gottes, die älteste des Komplexes. Die kühlen Felsräume wirken lebendig – sie bewahren den Atem der Pilger, die hier einst barfuß beteten. Zwischen den in den Fels gehauenen Klöstern und Zellen sticht die mittelalterliche armenische Heraldik hervor, die die Macht armenischer Fürstenfamilien, den Charme der Palastarchitektur und die schillernden Webereien und Ornamente lange vor der Renaissance demonstriert.

Heute ist Geghard nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern ein lebendiges Wunder und Teil des UNESCO‑Welterbes. Wer seine in den Fels gehauenen Hallen betritt, spürt, wie die Zeit stillsteht, während Lichtstrahlen die Steinwände in Gold tauchen und Irdisches und Himmlisches sich berühren.

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Anush Malyans

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Ich bin Anush Malyans und arbeite seit 2008 bei der Firma "Hyur Service" als Fremdenführerin für Französisch und Persisch. Ich freue mich darauf, Sie in Armenien willkommen zu heißen und Ihnen dieses wunderbare Land zu zeigen. Ich werde Ihnen auch erzählen, warum ich seit 2001 mit meiner Familie hier lebe.

Hilda Mansourian

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Mein Name ist Hilda Mansourian. Ich wurde in Aleppo geboren. Seit dem Jahr 2000 arbeite ich ehrenamtlich in der Armenischen Hilfsorganisation. Ich beschäftige mich mit armenischer Stickerei und arbeite als Reiseleiterin. Warum sollten Sie mich wählen? Ich möchte, dass meine Gruppe beeindruckt von der Schönheit der Geschichte meiner Heimat zurückkehrt – und besonders von der Gastfreundschaft, die sich in meinem Lächeln widerspiegelt.

Raffi Halajian

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Ich bin Raffi und freue mich, Sie kennenzulernen und während Ihrer Reise durch Armenien Ihr Freund zu sein. Als Armenier geboren und in Syrien aufgewachsen, hat meine Arbeit als Reiseleiter für meine Gäste eine besondere Bedeutung. Ich teile die Erfahrungen der Armenier im Ausland und erzähle, wie sie es geschafft haben, ihr kulturelles Erbe dort zu bewahren.

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Mit tiefer Liebe zu meinem Land und einer echten Leidenschaft für das Erzählen bringe ich jede Tour mit Begeisterung und lokalen Einblicken zum Leben. Ob es darum geht, verborgene Schätze zu entdecken oder faszinierende Geschichten zu teilen – ich mache jedes Erlebnis unvergesslich. Begleiten Sie mich auf einer Reise voller Kultur, Abenteuer und authentischer Momente – Sie werden mit wunderbaren Erinnerungen und einer neuen Wertschätzung für dieses wunderschöne Reiseziel zurückkehren!

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