Am Fluss Kura, flussaufwärts der georgischen Hauptstadt Tiflis, wurde eine Reihe strategisch wichtiger Festungen errichtet. Sie wurden von hochrangigen Adligen bewacht, die das georgische Königreich vor feindlichen Truppen schützen sollten, die durch die Schlucht eindringen wollten. Unter diesen Festungen ragt Lomtia hervor, das heute unter dem nicht-georgischen Namen "Rabati" bekannt ist.
Die Festung Rabati, die sich auf einem Hügel über der Stadt Akhaltsikhe erhebt, bewahrt in ihren Mauern den Atem vieler Jahrhunderte und das Schicksal ganzer Generationen. Sie wurde im 9. Jahrhundert gegründet, überstand Zeiten des Aufschwungs und der Belagerungen und blieb stets das wichtigste Symbol der Region Samtskhe-Javakhetien. Der Name der Stadt selbst stammt von dieser Festung: "Akhaltsikhe" bedeutet "neue Festung". Von den Mauern eröffnet sich bis heute ein atemberaubender Ausblick, der in früheren Zeiten nicht nur schön, sondern auch strategisch bedeutsam war, da die Burg von jedem Punkt der Stadt aus sichtbar war.
Legenden berichten von Herrschern, die hier schicksalhafte Entscheidungen trafen, und von reichen Karawanen, die an den Festungsmauern Halt machten. Innerhalb des architektonischen Komplexes stehen eine orthodoxe Kirche und eine Moschee, ein Museum und eine Zitadelle – lebendige Zeugnisse des Zusammenwirkens von Kulturen und Traditionen.
Rabati erhielt nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten in den Jahren 2011-2012 neues Leben und bewahrte dennoch seine mittelalterliche Seele. Heute fühlt sich ein Spaziergang durch seine gepflasterten Gassen an wie eine Rückkehr in die Epoche der Ritter, Dynastien und alten Legenden.
Eintritt:
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3.24 USD
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pro Person
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Führungsgebühr:
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1-50
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Personen
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10.79 USD
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